Eine neue Therapieoption zur intrajejunalen Levodopa-Gabe


Wolfgang H. Jost, Wolfach

Beim Parkinson-Syndrom lässt sich im fortgeschrittenen Stadium durch die orale Medikation oft kein ausreichender Therapieerfolg mehr erzielen. Zu diesem Zeitpunkt werden die nicht-oralen, geräteunterstützten Therapien wie Apomorphin-Pumpe, intrajejunale Levodopa-Pumpe und die tiefe Hirnstimulation diskutiert. Bisher bot ein Hersteller ein Levodopa/Carbidopa-Gel an, welches mittels einer Pumpe über ein Gastrostoma in das Jejunum infundiert wurde. Seit Juni 2019 (Schweden) beziehungsweise Februar 2021 (Österreich und Deutschland) ist ein weiteres Präparat auf dem Markt, das zusätzlich Entacapon beinhaltet, wodurch Levodopa eingespart werden kann. Pumpe und Patrone sind deutlich kleiner als bei der bisherigen Anwendung, was die Akzeptanz der Therapie verbessern dürfte. Auf die unerwünschten Wirkungen des Entacapon ist zu achten.
Schlüsselwörter: fortgeschrittenes Parkinson-Syndrom, geräteunterstützte Therapien, Levodopa, LECIG
Psychopharmakotherapie 2021;28:111–4.

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