Antikörper-basierte Immuntherapien gegen Morbus Parkinson


Gerrit Machetanz*, Andreas Wolff* und Paul Lingor

Trotz des dringenden Bedarfs existieren gegenwärtig keine krankheitsmodifizierenden Therapien für Morbus Parkinson (engl. Parkinson’s disease, PD), sodass es bei Betroffenen im Verlauf unweigerlich zu einem Fortschreiten der motorischen und nichtmotorischen Krankheitssymptome kommt. Die Fehlfaltung und Aggregation des Proteins Alpha-Synuclein (aSyn) gilt als ein maßgeblicher Aspekt der PD-Pathogenese. Die aSyn-Pathologie kann sich dabei im Sinne einer Zell-zu-Zell-Transmission im peripheren und zentralen Nervensystem ausbreiten. Seit beinahe 20 Jahren werden Immuntherapien bei PD erforscht, die vor allem das aggregierte aSyn und dessen Ausbreitung als Angriffspunkt haben. Es befinden sich gegenwärtig sowohl Ansätze zur aktiven als auch zur passiven Immunisierung gegen aSyn in der klinischen Entwicklung. In dieser Übersichtsarbeit diskutieren wir die Grundlagen, den aktuellen Stand sowie Probleme in der Entwicklung von Antikörper-basierten Immuntherapien bei PD.
Schlüsselwörter: Morbus Parkinson, Antikörper, Immuntherapie, Alpha-Synuclein, Neurodegeneration
Psychopharmakotherapie 2022;29:56–63.

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