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19. Jahrgang Heft 3 Juni 2012
Schwerpunktthema TDM
Christoph Hiemke, Mainz, Pierre Baumann, Lausanne, Niels Bergemann, Bad Arolsen, Andreas Conca, Bozen, Otto Dietmaier, Weinsberg, Karin Egberts, Würzburg, Mirijam Fric, Wasserburg/Inn, Manfred Gerlach, Würzburg, Christine Greiner, Bonn, Gerhard Gründer, Aachen, Ekkehard Haen, Regensburg, Ursula Havemann-Reinecke, Göttingen, Eveline Jaquenoud Sirot, Königsfelden, Hartmut Kirchherr, Bremen, Gerd Laux, Wasserburg/Inn, Ulrich C. Lutz, Tübingen, Thomas Messer, Pfaffenhofen, Matthias J. Müller, Gießen-Marburg, Bruno Pfuhlmann, Bernhard Rambeck, Bielefeld, Peter Riederer, Würzburg, Bernd Schoppek, München-Haar, Markus J. Schwarz, München, Julia Stingl, Ulm, Manfred Uhr, München, Sven Ulrich, Berlin, Roland Waschgler, Feldkirch, und Gerald Zernig, Innsbruck – TDM-Gruppe der AGNP
AGNP-Konsensus-Leitlinien für therapeutisches Drug-Monitoring in der Psychiatrie: Update 2011*

Therapeutisches Drug-Monitoring (TDM), das heißt Dosis-Optimierung durch Quantifizierung von Medikamentenkonzentrationen im Blutserum oder -plasma, hat sich als Werkzeug für die individualisierte Psychopharmakotherapie bewährt. Fragliche Compliance, schlechte Medikamentenverträglichkeit, unzureichendes Ansprechen auf therapeutisch empfohlene Dosen oder pharmakokinetische Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind typische Problemsituationen, in denen die Messung der Medikamentenspiegel im Blut hilfreich ist. Patientengruppen, die besonders von TDM in der Psychiatrie profitieren, sind Kinder, Schwangere, ältere Patienten, Patienten mit Intelligenzminderungen, forensische Patienten, Patienten mit bekannten oder vermuteten genetisch determinierten pharmakokinetischen Anomalien oder mit pharmakokinetisch relevanten Begleiterkrankungen. Allerdings können die potenziellen Vorteile von TDM zur Optimierung der Pharmakotherapie nur dann erreicht werden, wenn das Verfahren korrekt eingesetzt wird. Zur Verbesserung der Anwendung von TDM hat die TDM-Gruppe der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie (AGNP) im Jahr 2004 Leitlinien für TDM in der Psychiatrie veröffentlicht. Seitdem gibt es viele neue, für das TDM relevante Erkenntnisse, und mit neuen Psychopharmaka kamen neue Kandidaten für TDM auf den Markt. Deshalb wurden die Konsensusleitlinien aktualisiert und von ursprünglich 65 Psychopharmaka auf 128 Neuropsychopharmaka erweitert. Es wurden vier Empfehlungsgrade für den Einsatz von TDM definiert, die von „dringend empfohlen“ bis „potenziell nützlich“ reichen. Evidenzbasierte „therapeutische Referenzbereiche“ sowie „dosisabhängige Referenzbereiche“ wurden nach einer umfangreichen Literaturrecherche und einem strukturierten internen Review-Prozess erarbeitet und abgestimmt. Für das Labor wurde eine „Warnschwelle“ neu eingeführt, ein Grenzwert, ab welchem der behandelnde Arzt unverzüglich zu kontaktieren ist. Unterstützende Informationen, wie beispielsweise Substrat-, Inhibitor- und Induktor-Eigenschaften von Medikamenten für Cytochrom-P450-Enzyme und eine Liste mit zu erwartenden Konzentrationsverhältnissen von Metabolit zu Muttersubstanz für Psychopharmaka mit messbaren Metaboliten wurden ebenso eingearbeitet wie Empfehlungen für die Interpretation der Messergebnisse. Empfehlungen, wann TDM mit pharmakogenetischen Tests kombiniert werden sollte, wurden ebenfalls formuliert. Die Anwendung der neuen TDM-Leitlinien wird bei vielen psychiatrischen Patienten dazu beitragen, deren Pharmakotherapie im klinischen Alltag zu verbessern, insbesondere bei Auftreten pharmakokinetischer Probleme. Dabei sollte immer beachtet werden, dass TDM eine interdisziplinäre Aufgabe ist, die häufig eine respektvolle Diskussion von zunächst widersprüchlich erscheinenden Daten zum Wohle des Patienten erfordert. Die Leitlinien liefern Sachinformationen für solche Diskussionen.

Schlüsselwörter: Therapeutisches Drug-Monitoring, Referenzbereich, therapeutisches Fenster, Antidepressiva, Antipsychotika, Antidementiva, Stimmungsstabilisierer, Parkinsonmittel

AGNP Consensus Guidelines for Therapeutic Drug Monitoring in Psychiatry: Update 2011

Therapeutic drug monitoring (TDM), i. e., the quantification of serum or plasma concentrations of medications for dose optimization, has proven a valuable tool for the patient-matched psychopharmacotherapy. Uncertain drug adherence, suboptimal tolerability, non-response at therapeutic doses, or pharmacokinetic drug-drug interactions are typical situations when measurement of medication concentrations is helpful. Patient populations that may predominantly benefit from TDM in psychiatry are children, pregnant women, elderly patients, individuals with intelligence disabilities, forensic patients, patients with genetically determined pharmacokinetic abnormalities or individuals with pharmacokinetically relevant comorbidities. However, the potential benefits of TDM for optimization of pharmacotherapy can only be obtained if the method is adequately integrated into the clinical treatment process. To promote an appropriate use of TDM, the TDM expert group of the Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie (AGNP) issued guidelines for TDM in psychiatry in 2004. Since then, knowledge has advanced significantly, and new psychopharmacologic agents have been introduced that are also candidates for TDM. Therefore, the TDM consensus guidelines were updated and extended from 65 psychiatric to 128 neuropsychiatric drugs. Four levels of recommendation for using TDM were defined ranging from “strongly recommended” to “potentially useful”. Evidence-based “therapeutic reference ranges” and “dose related reference ranges” were elaborated after an extensive literature search and a structured internal review process. A “laboratory alert level” was newly introduced, i. e., a plasma level at or above which the laboratory should immediately inform the treating physician. Supportive information such as cytochrome P450 substrate- and inhibitor properties of medications, normal ranges of ratios of concentrations of drug metabolite to parent drug and recommendations for the interpretative services are given. Recommendations when to combine TDM with pharmacogenetic tests are also provided. Following the guidelines will help to improve the outcomes of psychopharmacotherapy of many patients especially in case of pharmacokinetic problems. Thereby, one should never forget that TDM is an interdisciplinary task that sometimes requires the respectful discussion of apparently discrepant data so that, ultimately, the patient can profit from such a joint effort.

Key words: Consensus guidelines, drug analysis, pharmacokinetics, psychotropic drugs, reference range, therapeutic drug monitoring, therapeutic ranges, therapeutic window

Psychopharmakotherapie 2012;19:91–122.

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Für die Psychopharmakotherapie stehen derzeit etwa 130 Medikamente zur Verfügung [54]. Diese Medikamente sind für die Behandlung vieler psychiatrischer Erkrankungen und deren Symptome wirksam und wichtig. Trotz der medizinisch und wirtschaftlich außerordentlich großen Fortschritte sind die erzielten Therapieerfolge für viele Patienten noch immer nicht zufriedenstellend [5, 6, 396, 661]. Nachdem sich die klinische Forschung während der vergangenen fünf Jahrzehnte auf die Entwicklung neuer Medikamente konzentrierte [521, 522], ist inzwischen erkannt worden, dass eine verbesserte Anwendung der aktuell zugelassenen Medikamente für viele Patienten erhebliche Vorteile bringen kann [45]. Für psychiatrische Erkrankungen wurden in den letzten zehn Jahren evidenzbasierte Leitlinien für die optimale Behandlung veröffentlicht [23, 46, 101, 204, 205, 221, 254, 276, 284, 582, 585, 748].

Ein wertvolles Werkzeug zur Optimierung der Anwendung von Medikamenten unter Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten eines Patienten ist das therapeutische Drug-Monitoring (TDM). Der Hauptgrund, TDM für die Steuerung der Psychopharmakotherapie einzusetzen, ist die erhebliche interindividuelle Variabilität der pharmakokinetischen Eigenschaften von Arzneistoffen. Bei gleicher Dosis kann ein mehr als 20-facher Unterschied in der Steady-State-Konzentration auftreten, da sich Patienten in ihrer Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechselung und Ausscheidung der Arzneistoffe unterscheiden; Ursachen sind unter anderem Alter, Begleiterkrankungen, Begleitmedikation oder genetische Besonderheiten [61, 310, 311, 334, 335, 374]. Verschiedene galenische Formulierungen des gleichen Arzneistoffs können ebenfalls den Grad und die zeitlichen Muster der Absorption und damit die Arzneistoffkonzentration im Körper beeinflussen. TDM nutzt die Quantifizierung der Arzneistoffkonzentration im Blut (Plasma oder Serum), um die Dosis des einzelnen Patienten so zu titrieren, dass eine Wirkstoffkonzentration aufgebaut wird, bei der mit höchster Wahrscheinlichkeit mit gutem Ansprechen und guter Verträglichkeit bei minimalem Risiko für Toxizität gerechnet werden kann. Darüber hinaus besitzt TDM das bislang ungenutzte Potenzial, die Kosten-Effektivität der Psychopharmakotherapie zu steigern [660]. Für viele Psychopharmaka ist die Quantifizierung der Arzneistoffkonzentration im Blut für die Dosisanpassung klinische Routine geworden. Nachweise für den Nutzen einer TDM-geleiteten Dosiseinstellung existieren für trizyklische Antidepressiva, für eine Reihe von alten und neuen Antipsychotika sowie für konventionelle stimmungsstabilisierende Arzneistoffe [51, 459, 505]. Für Lithium ist aufgrund seines engen therapeutischen Bereichs regelmäßiges TDM obligater Bestandteil der Therapie geworden [133, 395].

Die Vorteile von TDM zur Optimierung der Pharmakotherapie können allerdings nur erreicht werden, wenn die Methode adäquat in die klinische Behandlung integriert ist. Der aktuelle Einsatz von TDM in der psychiatrischen Versorgung ist unbedingt verbesserungsbedürftig [134, 700, 742]. Ähnlich wie in anderen medizinischen Disziplinen zeigten systematische Studien, dass die inadäquate Anwendung von TDM weit verbreitet ist. Sinnlose TDM-Anforderungen vergeuden Labor-Ressourcen und tragen das Risiko, dass irreführende Ergebnisse die klinische Entscheidungsfindung negativ beeinflussen können [122]. Eine Studie über den klinischen Einsatz von TDM zeigte für trizyklische Antidepressiva in einer psychiatrischen Universitätsklinik, dass zwischen 25 und 40 % der Anfragen für TDM inadäquat waren, und die Interpretation der Ergebnisse führte bei etwa 20 % der Patienten zu nicht angemessenen Dosisanpassungen [700, 742]. Andere typische Fehler sind Nichteinhaltungen von Steady-State-Bedingungen und Übertragungsfehler auf dem Antragsformular [700, 743]. Neuere systematische Studien über die Anwendung von TDM ergaben im Rahmen der Behandlung mit Antidepressiva oder stimmungsstabilisierenden Medikamenten detaillierte Hinweise auf Fehler beim Einsatz von TDM [420, 421].

Vor diesem Hintergrund hat die TDM-Gruppe der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie (AGNP) im Jahr 2004 „Best Practice“-Leitlinien für TDM in der Psychiatrie publiziert [51]. Die Leitlinien sind in vielen Laboren und Kliniken in die praktische Arbeit implementiert worden. Sie wurden mehr als 200 Mal in der Literatur zitiert und ins Deutsche [312] und Französische [50] übersetzt. Außerdem gab es spezifische Beschreibungen für TDM von Antidepressiva [52]. Die AGNP-TDM-Konsensus-Leitlinien wurden auch in internationale Leitlinien zur Behandlung von psychischen Erkrankungen integriert [582]. Seit 2004 hat das Wissen über TDM in der Psychiatrie deutlich zugenommen. Es wurden neue Psychopharmaka eingeführt, für die die Anwendung von TDM ebenfalls zu empfehlen ist. Die TDM-Gruppe der AGNP hat daher ihre Leitlinien aus dem Jahre 2004 [52] umfassend aktualisiert. Sie wurden im Oktober 2011 in englischer Sprache publiziert [Hiemke et al. Pharmacopsychiatry 2011;44:195–235] und sind über die Homepage der AGNP (www.agnp.de) frei zugängig. Die vorliegende Publikation ist die deutschsprachige Version der neuen Leitlinien.

Ziele der Konsensus-Leitlinien

Das vorliegende Dokument befasst sich im ersten Teil mit theoretischen Aspekten von TDM. Der zweite Teil beschreibt Indikationen für TDM und definiert therapeutische und dosisbezogene Referenzbereiche für Neuropsychopharmaka. Der dritte Teil beschreibt die praktische Anwendung von TDM, beginnend mit der Anforderung einer Blutspiegelmessung bis hin zur klinischen Entscheidung, eine bestehende Pharmakotherapie entweder unverändert weiterzuführen oder zu ändern.

Mit dem vorrangigen Ziel, die Anwendung von TDM zu verbessern, werden folgende Inhalte behandelt:

  • Indikationen für TDM in der Psychiatrie
  • Graduierte Empfehlungen zur Anwendung von TDM ohne spezifische Fragestellung
  • Definition therapeutischer und dosisabhängiger Referenzbereiche als Orientierungsgrößen für die TDM-gestützte Psychopharmakotherapie
  • Festlegung von Warnschwellen für das Labor (laboratory alert levels), wenn Blutspiegel außergewöhnlich hoch sind und der behandelnde Arzt unverzüglich vor potenziellen Gefahren gewarnt werden muss
  • Hilfen für die Interpretation der Laborbefunde
  • Empfehlungen für die Kombination von TDM mit pharmakogenetischen Tests

Erstellung der Konsensus-Leitlinien

Die aktualisierten Konsensus-Leitlinien wurden von der interdisziplinären TDM-Gruppe der AGNP erarbeitet. Die Gruppe besteht aus klinisch tätigen Psychiatern, Pharmakologen, Biochemikern, Pharmazeuten und Chemikern aus akademischen und nichtakademischen Krankenhäusern und Institutionen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien. Sie sind seit vielen Jahren an der Entwicklung und Anwendung von TDM im klinischen Alltag beteiligt. Die Experten sammelten Informationen aus der Literatur und erarbeiteten die vorliegenden „Best Practice“-Leitlinien für TDM in der Psychiatrie. Da TDM für Antidepressiva, Antipsychotika und stimmungsstabilisierende Medikamente weit verbreitet ist, sind diese drei pharmakologischen Klassen umfassend in den vorliegenden Leitlinien vertreten. Anxiolytika, Hypnotika, Antidementiva, Arzneistoffe zur Behandlung von Substanzabhängigkeiten und andere psychotrope Arzneistoffe, für die TDM ebenfalls sinnvoll und nützlich sein kann, wurden mit einbezogen. In besonderen klinischen Situationen kann für jeden Arzneistoff die Messung des Blutspiegels hilfreich sein. Viele Patienten werden gleichzeitig gegen neurologische und psychiatrische Erkrankungen behandelt. Daher haben die aktualisierten Leitlinien auch Informationen über krampflösende Arzneistoffe und Parkinson-Mittel aufgenommen, für die TDM mehr oder weniger etabliert ist [481, 499]. Dies führte zu einer Erweiterung der Leitlinien von ursprünglich 65 Psychopharmaka im Jahr 2004 [51] auf nun 128 Neuropsychopharmaka.

Die im Jahr 2004 und 2005 veröffentlichten AGNP-Konsensus-Leitlinien [51, 312] sowie Leitlinien und Empfehlungen von anderen Experten für TDM in Psychiatrie und Neurologie [317, 400, 488–490, 499, 504, 505] bildeten die Grundlage für das Update. Eine umfangreiche Literaturrecherche, vor allem in MEDLINE, wurde durchgeführt, um TDM-relevante Informationen für die insgesamt 128 ausgewählten neuropsychiatrischen Arzneistoffe zu identifizieren. Die Suche konzentrierte sich auf Begriffe wie „optimal plasma concentrations“, „dose related drug plasma concentrations“, „cytochrome P450 substrate, inducer and inhibitor properties“ und „ratios of concentrations of drug metabolites to parent drugs“. Nach relevanter Literatur wurde auch von Hand in pharmakologischen und klinisch-chemischen Fachzeitschriften gesucht. Mehr als 1 000 Artikel wurden identifiziert, beurteilt und ausgewertet. Die extrahierten Daten wurden von sieben Autoren in fünf Tabellen eingetragen. Die Ergebnisse wurden an 20 Mitglieder der TDM-Gruppe gesandt, welche anhand einer Checkliste die extrahierten und analysierten Daten beurteilten. Eine Internet-basierte und Passwort-geschützte Plattform wurde eingerichtet, um den Zugang zur Literatur zu ermöglichen. Die Protokolle und Kommentare der Gutachter wurden an alle Autoren dieser Leitlinien verteilt. Die Abstimmungen über die Inhalte in diesem Dokument erfolgten während zweier Konsensus-Konferenzen und per E-Mail-Kommunikation. Besonders intensiv wurden dabei Definitionen, Referenzwerte, Warnschwellen für das Labor und literaturbasierte, graduierte Empfehlungen für die Anwendung von TDM bearbeitet.

Theoretische Hintergründe

Pharmakokinetik von Psychopharmaka

Die meisten Psychopharmaka zeichnen sich in ihren pharmakokinetischen Eigenschaften aus durch:

  • gute Resorption aus dem Gastrointestinaltrakt; der Blutspiegel erreicht nach oraler Einnahme das Maximum innerhalb von 1 bis 6 Stunden
  • sehr variabler First-Pass-Metabolismus (systemische Bioverfügbarkeit von 5 bis 90 %)
  • schnelle Verteilung aus dem Blut in das zentrale Nervensystem mit 2- bis 40-fach höheren Konzentrationen im Gehirn als im Blut
  • hohes Verteilungsvolumen im lipophilen Kompartiment (ca. 10 bis 50 l/kg)
  • niedrige Talspiegel im Steady-State (ca. 0,1 bis 500 ng/ml für psychiatrische und bis zu 20 µg/ml für neurologische Arzneistoffe)
  • langsame, vorwiegend hepatische Elimination aus dem Blut (Halbwertszeit 12 bis 36 Stunden)
  • lineare Pharmakokinetik bei therapeutischen Dosen; eine Verdoppelung der täglichen Dosis führt zu einer Verdoppelung des Blutspiegels
  • geringe renale Ausscheidung mit entsprechend geringem Einfluss einer Niereninsuffizienz auf die Blutspiegel der Muttersubstanz und ihrer aktiven Metaboliten
  • Enzyme der Cytochrom-P450-Familie und UDP-Glucuronosyltransferasen sind die wesentlichen Enzyme für die Metabolisierung

Es gibt jedoch zahlreiche Ausnahmen. Zum Beispiel haben Venlafaxin, Nefazodon, Trazodon, Tranylcypromin, Moclobemid, Quetiapin, Ziprasidon und Rivastigmin kurze Eliminationshalbwertszeiten von 2 bis 10 Stunden, während Aripiprazol und Fluoxetin sehr lange Eliminationshalbwertszeiten aufweisen (72 Stunden für Aripiprazol und 3 bis 15 Tage für Fluoxetin, unter Berücksichtigung seines aktiven Metaboliten Norfluoxetin). Amisulprid, Milnacipran, Memantin, Gabapentin oder Sulpirid werden nicht oder nur unwesentlich hepatisch metabolisiert und hauptsächlich unverändert renal ausgeschieden. Paroxetin weist durch die Hemmung des eigenen Metabolismus eine nichtlineare Pharmakokinetik auf, da ein Stoffwechselprodukt irreversibel an das metabolisierende Enzym bindet und dieses inhibiert [69].

Viele Psychopharmaka kommen als razemische Verbindungen zum Einsatz. Ihre Enantiomere unterscheiden sich allerdings deutlich in ihrer Pharmakodynamik und -kinetik [53, 605]. Bisher ist jedoch nur für Methadon, Methylphenidat und Flupentixol eine TDM-Analytik der Enantiomere etabliert [39, 189]. Die wirksamen Enantiomere von razemischem Methadon und Flupentixol sind (R)-Methadon bzw. cis-(Z)-Flupentixol. Für andere razemische Psychopharmaka, wie Citalopram, Paroxetin, Reboxetin, Venlafaxin, Paliperidon oder Amitriptylin-Metaboliten werden stereoselektive Analysen ausschließlich im Rahmen von Forschungsprojekten und anderen speziellen Anwendungen durchgeführt.

Die meisten Psychopharmaka unterliegen einem Phase-I-Metabolismus durch oxidative (z. B. Hydroxylierung, Dealkylierung, Oxidation zu N-Oxiden, S-Oxidation zu Sulfoxiden oder Sulfonen), reduktive (z. B. Carbonyl-Reduktion zu sekundären Alkoholen) oder hydrolytische Reaktionen. Phase-I-Reaktionen werden überwiegend durch Isoenzyme des Cytochrom-P450(CYP)-Systems katalysiert. Der Mensch besitzt 39 Gene, die für funktionelle CYP-Enzyme kodieren. Die für Psychopharmaka wichtigsten Isoenzyme sind CYP1A2, CYP2B6, CYP2D6, CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4/5 (Tab. 1) [745–747]. In der Regel führen Phase-I-Reaktionen eine polare funktionelle Gruppe ein, was eine Konjugation mit stark polaren Molekülen wie Glucuronsäure oder Schwefelsäure in der Phase-II-Reaktion ermöglicht. Bei den meisten Psychopharmaka ist die Glucuronidierung einer Hydroxyl- (z. B. Oxazepam oder Lorazepam) oder Aminofunktion (z. B. Olanzapin) die wesentliche Phase-II-Reaktion. Darüber hinaus können tertiäre Aminogruppen konjugiert werden, indem quartäre Ammonium-Glucuronide gebildet werden. Phase-II-Enzyme sind im Hinblick auf ihre Substratspezifitäten schlecht charakterisiert. Es scheint bezüglich Substratspezifität eine große Überlappung zwischen den Isoenzymen zu bestehen [143].

Tab. 1. Neuropsychopharmaka und Enzyme der Metabolisierung

Arzneistoff (aktive Metaboliten)

Enzyme, Art der Metabolisierung

Referenz

Acamprosat

Keine Metabolisierung

[578]

Agomelatin

CYP1A2, CYP2C19

[78]

Amantadin

Keine wesentliche Metaboliserung
(90 % werden unverändert ausgeschieden)

[24]

Alprazolam

CYP3A4/5

[17, 496]

Amisulprid

Keine wesentliche Metaboliserung
(90 % werden unverändert ausgeschieden)

[566]

Amitriptylin und Amitriptylinoxid (Amitriptylin, Nortriptylin)

CYP1A2, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6,
CYP3A4

[90, 650, 713]

Aripiprazol (Dehydroaripiprazol)

CYP2D6, CYP3A4

[306, 701]

Asenapin

Glucuronosyltransferase und CYP1A2

[707]

Atomoxetin

CYP2D6

[446]

Benperidol

Unklar

[589]

Benserazid

Hydroxylierung (Isoenzym unbekannt), COMT

[347]

Biperiden

Hydroxylierung (Isoenzym unbekannt)

[628]

Bromocriptin

CYP3A4

[513]

Bromperidol

CYP3A4

[230, 633, 645, 736]

Brotizolam

CYP3A4

[655]

Buprenorphin (Norbuprenorphin)

CYP2C8, CYP3A4

[79, 454]

Bupropion (Hydroxybupropion)

CYP2B6

[309]

Buspiron

CYP3A4

[416]

Cabergolin

Hydrolyse, CYP3A4

[167]

Carbidopa

Unklarer Metabolismus

1/3 wird unverändert eliminiert

[575]

Carbamazepin, CBZ
(CBZ-10,11-epoxid)

CYP1A2, CYP2B6, CYP2C8, CYP3A4/5

[360, 497]

Chlorpromazin

CYP1A2, CYP2D6

[724]

Citalopram

CYP2C19, CYP2D6, CYP3A4

[97, 227, 739]

Clomipramin (Norclomipramin)

CYP1A2, CYP2C19, CYP2D6, CYP3A4

[244]

Clomethiazol

CYP2A6, CYP2B6, CYP3A4

[116]

Clozapin

CYP1A2, CYP2C19, CYP3A4

[334, 487]

Desipramin

CYP2D6

[244]

Diazepam

(Nordazepam, Oxazepam, Temazepam)

CYP2B6, CYP2C19, CYP3A4

[228, 704]

Dihydroergocryptin

CYP3A4

[19, 162]

Diphenhydramin

CYP2D6

[13]

Disulfiram

CYP1A2, CYP2B6, CYP2E1, CYP3A4

[412]

Donepezil

CYP2D6, CYP3A4

[681]

Dothiepin = Dosulepin

CYP2C19, CYP2D6

[740]

Doxepin (Nordoxepin)

CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6

[295, 365]

Duloxetin

CYP1A2, CYP2D6

[405]

Entacapon

Glucuronosyltransferase

[387]

Escitalopram

CYP2C19, CYP2D6, CYP3A4

[662, 697]

Fluoxetin (Norfluoxetin)

CYP2B6, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6

[404, 588]

Flupentixol

CYP2D6

[148,365]

Fluphenazin

CYP2D6

[746]

Fluvoxamin

CYP2D6, CYP1A2

[354, 450]

Gabapentin

Wird unverändert renal eliminiert

[77]

Galantamin

CYP2D6, CYP3A4

[34]

Haloperidol

CYP2D6, CYP3A4

[93, 645]

Iloperidon

CYP2D6, CYP3A4

[106]

Imipramin (Desipramin)

CYP1A2, CYP2C19, CYP2D6, CYP3A4

[244, 413]

Lamotrigin

Glucuronosyltransferase, CYP2A6

[121]

Levodopa

Dopadecarboxylase, COMT, MAO

[575]

Levomepromazin

CYP1A2, CYP2D6

[36]

Levomethadon

CYPC19, CYP2B6, CYP3A4, CYP2D6

[145]

Lisurid

CYP3A4, CYP2D6

[539]

Lithium

Keine Metabolisierung, renale Ausscheidung

[256, 619]

Lorazepam

Glucuronosyltransferase

[164, 196]

Maprotilin (Normaprotilin)

CYP2D6, CYP1A2

[86]

Melatonin

CYP1A2

[296]

Memantin

Keine wesentliche Metabolisierung

[251]

Methadon

CYP2B6, CYP2C19, CYP3A4, CYP2D6

[145]

Methylphenidat

Carboxylesterase 1

[468]

Mianserin

CYP2D6, CYP1A2, CYP3A4

[379]

Midazolam

CYP3A4

[220]

Milnacipran

Kein CYP-abhängiger Metabolismus

[495, 533]

Mirtazapin

CYP3A4, CYP1A2, CYP2B6, CYP2D6

[397, 630]

Moclobemid

CYP2C19, CYP2D6

[255]

Modafinil

Amidhydrolyse, CYP3A4

[561]

Naltrexon

Aldoketoreductase AKR1C4

[92]

Nortriptylin

CYP2D6

[385, 485, 687]

Olanzapin

N-Glucuronosyltransferase, Flavinmonooxigenase, CYP1A2, CYP2D6

[107]

Opipramol

CYP2D6

Fachinformation

Paliperidon (= 9-Hydroxyrisperidon)

60 % werden unverändert eliminiert, CYP3A4

[161]

Paroxetin

CYP1A2, CYP2D6, CYP3A4

[209, 349, 691]

Perazin

CYP1A2, CYP2C19, CYP3A4, Flavinmonooxigenase

[629, 725]

Pergolid

CYP3A4

[731]

Perphenazin

CYP1A2, CYP2C19, CYP2D6, CYP3A4

[12, 77, 168, 486]

Pregabalin

Unverändert renal eliminiert

[77]

Piribedil

Demethylierung, p-Hydroxylierung, N-Oxidation

[168]

Pimozid

CYP1A2, CYP3A4

[171]

Pramipexol

Keine Metabolisierung

[62]

Promazin

CYP1A2, CYP2C19, CYP3A4

[726]

Promethazin

CYP2D6

[465]

Quetiapin (Norquetiapin)

CYP3A4, CYP2D6

[38]

Rasagilin

CYP1A2

[277]

Reboxetin

CYP3A4

[307, 716]

Risperidon, RIS (9-hydroxy-RIS)

CYP2D6, CYP3A4

[732]

Ropinirol

CYP1A2

[357]

Rotigotin

Glucuronosyltransferase, verschiedene andere Abbauwege, Enzyme unbekannt

[115]

Selegilin

CYP2B6

[60]

Sertindol

CYP3A4, CYP2D6

[729]

Sertralin

CYP2B6, CYP2C19, CYP2C9, CYP2D6

[482, 705]

Thioridazin

CYP1A2, CYP2C19, CYP2D6, CYP3A4

[648, 714]

Tiaprid

Keine relevante Metabolisierung

[477]

Tolcapon

Glucuronyltransferase

[387]

Trimipramin (Nortrimipramin)

CYP2C19, CYP2D6, CYP2C9

[187]

Tranylcypromin

Monoaminoxidase, unklar

[37]

Trazodon

CYP3A4, CYP2D6

[268, 567]

Valproinsäure

Glucuronosyltransferase, CYP2A6, CYP2B6, CYP2C9, Beta-Oxidation

[641]

Venlafaxin (O-Desmethylvenlafaxin)

CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP3A4

[217, 434]

Zaleplon

Aldehydoxidase, CYP3A4

[554]

Ziprasidon

CYP3A4, Aldehydoxidase

[58, 519]

Zolpidem

CYP1A2, CYP2C9, CYP3A4

[698]

Zopiclon

CYP2C8, CYP3A4

[57, 659]

Zotepin

CYP1A2, CYP2D6, CYP3A4

[596]

Zuclopenthixol

CYP2D6

[330]

Wenn Enzyme, die fett gedruckt sind, in ihrer Aktivität durch eine Mutation (genetisch) oder durch einen Inhibitor oder Induktor (siehe Tab. 2) vermindert oder gesteigert sind, so kommt es zu einem Anstieg oder Abfall der Plasmakonzentration und daraus folgend zu einer Wirkungsverstärkung, Unverträglichkeit oder Intoxikation bzw. einer Wirkungsabschwächung.

CYP: Cytochrom P450; COMT: Catechol-O-methyltransferase; MAO: Monoaminoxidase

Erstellt durch CH, überprüft und ergänzt durch EJS

Andere enzymatische Systeme wie Aldo-Keto-Reductasen [43], die zur Reduzierung von Ziprasidon zu seinem Dihydro-Derivat [58] oder von Naltrexon zu Naltrexol [92] führen, können ebenfalls beteiligt sein. Ein anderes Beispiel sind die Monoaminoxidasen (MAO) A und B, die Citalopram stereoselektiv zu einem inaktiven sauren Metaboliten deaminieren [562].

Medikamente werden vorwiegend in der Leber und in geringem Maße in extrahepatischen Geweben wie Darmschleimhaut oder Gehirn metabolisiert [59, 238, 444]. Inter- und intra-individuelle Unterschiede in der Plasmakonzentration von Psychopharmaka, das heißt die pharmakokinetische Variabilität, werden durch unterschiedliche Aktivitäten der metabolisierenden Enzyme verursacht. Die Enzymaktivität kann mit zunehmendem Alter sinken und durch Nieren- und Lebererkrankungen verändert sein [374]. Auch wurden geschlechtsspezifische Unterschiede für Psychopharmaka berichtet, aber die Ergebnisse sind widersprüchlich und die klinische Relevanz ist bislang unklar [7–9, 608].

Bei einer Reihe psychoaktiver Arzneistoffe tragen deren Metaboliten zur klinischen Gesamtwirkung des Medikaments bei. Aus diesem Grund muss TDM auch die Quantifizierung der aktiven Metaboliten mit einschließen – beispielsweise im Fall von Clomipramin (Norclomipramin), Doxepin (Nordoxepin), Fluoxetin (Norfluoxetin) oder Risperidon (9-Hydroxyrisperidon). Für Arzneistoffe wie Sertralin oder Clozapin ist die klinische Relevanz ihrer Metaboliten (Norsertralin bzw. Norclozapin) unklar. Doch auch die Analyse pharmakologisch inaktiver Metaboliten liefert nützliche Informationen über den metabolischen Zustand des Patienten oder dessen Compliance [105, 569].

Tabelle 2 zeigt die „normalen“ Verhältnisse der Konzentrationen von Metabolit zur jeweiligen Muttersubstanz. Die berechneten Bereiche beinhalten 68 % der unter Standard-Dosierungen zu erwartenden Verhältnisse unter Annahme einer Normalverteilung, das heißt Mittelwert minus eine Standardabweichung bis Mittelwert plus eine Standardabweichung. Ein Verhältnis über oder unter dem „normalen“ Verhältnis Metabolit zu Muttersubstanz (Tab. 2) kann auf eine unregelmäßige Medikamenteneinnahme [546], auf eine Stoffwechselstörung aufgrund einer genetischen Variation [157, 159, 350, 592] oder auf eine Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln hinweisen. Spina und Mitarbeiter haben dies für die Umwandlung von Desipramin zu 2-Hydroxydesipramin gezeigt [618]. Bei Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen erhöht sich das Verhältnis zwischen Metabolit und Muttersubstanz, wenn die enzymatische Metabolisierung durch Einnahme weiterer Medikamente oder pharmakokinetisch relevante Lebensgewohnheiten, wie beispielsweise Rauchen, induziert wird. Arzneistoffe und Substanzen, welche die Stoffwechselenzyme hemmen, führen zu einer Abnahme des Verhältnisses. In Tabelle 3 sind Arzneistoffe angegeben, die in therapeutischen Konzentrationen Inhibitoren und Induktoren von CYP-Enzymen sind.

Tab. 2. Normalbereiche der Verhältnisse der Blutspiegel Metabolit zu Muttersubstanz für Psychopharmaka mit messbaren Metaboliten. Angegeben sind Mittelwertsbereiche ± einfache Standardabweichung. Diese Werte sind „normalerweise“ (ohne Begleitmedikamente oder genetisch bedingte pharmakokinetische Besonderheiten) bei 68 % der Patienten zu erwarten.

Arzneistoff

Metabolit

Konzentrationen
Metabolit : Muttersubstanz

(MW – SD bis MW + SD)

Referenz

Amitriptylin

Nortriptylin*

0,2–1,8 (n = 83)

[545]

Aripiprazol

Dehydroaripiprazol (*)

0,3–0,5 (n = 283)

PM von CYP2D6: 0,2 (n = 8)

[306, 368, 452]

Bromperidol

Reduziertes Bromperidol

0,11–0,51 (n = 31)

[609, 633]

Buprenorphin

Norbuprenorphin

0,8–2,0 (n = 5)

[383]

Bupropion

Hydroxybupropion*

5–47 (24 h, n = 9)

6–30 (12 h, n = 9)

[152, 253]

Buspiron

6-Hydroxybuspiron

25–53 (n = 20)

[178]

Carbamazepin

Carbamazepin-10,11-epoxid

0,07–0,25 (n = 14)

[338]

Citalopram

N-Desmethylcitalopram

0,31–0,60 (n = 2 330)

[549]

Clomipramin

Norclomipramin*

0,8–2,6 (n = 115)

[545]

Clozapin

Norclozapin (*)

Nichtraucher: 0,5–0,6 (n = 98)

Raucher: 0,4–0,7 (n = 198)

[308, 500]

Dothiepin

Nordothiepin

0–1,4 (n = 50)

[325]

Doxepin

Nordoxepin

0,6–1,6 (n = 12)

PM CYP2C19: 1,8 (n = 4)

PM CYP2D6: 0,8 (n = 6)

[172, 363]

Escitalopram

N-Demethylescitalopram

0,3–1,0 (n = 243)

[548]

Fluoxetin

Norfluoxetin*

0,7–1,9 (n = 334)

[545]

Fluvoxamin

Fluvoxaminsäure

0–1,2 (n = 49)

[237]

Haloperidol

Reduziertes Haloperidol

MW 0,6

[673]

Imipramin

Desipramin*

0,6–3,2 (n = 14)

PM CYP2D6 4,1 (n = 2)

[95, 96, 632]

Maprotilin

N-Desmethylmaprotilin

1,1–3,7 (n = 76)

PM CYP2D6 4,9

[699]

Mianserin

N-Desmethylmianserin

0,5–0,8 (n = 182)

[545]

Mirtazapin

N-Desmethylmirtazapin

0,2–1,2 (n = 100)

[591]

Moclobemid

Moclobemid-N-oxid

0,8–2,5 (n = 6)

[291]

Olanzapin

N-Demethylolanzapin

Nichtraucher: 0,1–0,3 (n = 76)

Raucher: 0,2–0,4 (n = 69)

[602]

Perazin

Desmethylperazin

1,1–3,3 (n = 27)

[91]

Perphenazin

N-Dealkylperphenazin

0,6–2,8 (n = 54)

[637]

Quetiapin

Norquetiapin

0,1–3,8 (n = 25)
(berechnet für 400 mg)

[723]

Reboxetin

O-Desethylreboxetin

< 0,1

[484]

Risperidon

9-Hydroxyrisperidon*

EM or IM CYP2D6: 1,5–10,0

PM CYP2D6: ≤ 1

[159, 677]

Risperidon Depot

9-Hydroxyrisperidon*

EM: 1,2–4,3

[469]

Sertindol

Dehydrosertindol

1,1–2,7 (n = 6)

PM CYP2D6: 1,0

[729]

Sertralin

Norsertralin

1,7–3,4 (n = 348)

[546]

Trazodon

m-Chlorophenylpiperazin (mCPP)

0,04–0,22 (Gesamtbereich)

[328]

Trimipramin

Nortrimipramin (*)

0,26–0,56 (n = 25)

[191]

Venlafaxin

- O-Desmethylvenlafaxin*

EM or IM CYPD26: 0,3–5,2

PM CYP2D6: ≤ 0,3

UM CYP2D6: > 5,2

[592]

- N-Desmethylvenlafaxin

0,46–1,48

* Pharmakologisch aktiver Metabolit, (*) aktiver Metabolit in vitro, aber unklare Bedeutung in vivo

Wenn Standardabweichungen (SD) für die Verhältnisse (Ratios) der Konzentrationen aus der Literatur nicht verfügbar waren, sondern nur Mittelwerte (MW) und SD für die Einzelsubstanzen, wurden die Bereiche nach dem Gauss‘schen Fehlerfortpflanzungsgesetz berechnet: SD Ratio = [(SD Muttersubstanz x MW Metabolit) + (SD Metabolit x MW Muttersubstanz)]/(MW Metabolit)2

Erstellt durch CH, überprüft durch Sonja Brünen, Christiane Knoth und Elnaz Ostad Haji.

Tab. 3. Inhibitoren und Induktoren von Enzymen, die am Abbau von Psychopharmaka beteiligt sind

Inhibierende Arzneistoffe

Inhibierte Enzyme

Induzierende Arzneistoffe

Induzierte Enzyme

Amiodaron

CYP2C9, CYP2D6, CYP3A4

Carbamazepin

CYP1A2, CYP2B6, CYP2C9, CYP3A4

Bupropion

CYP2D6

Dexamethason

CYP2C9, CYP3A4

Bromocriptin

CYP3A4

Efavirenz

CYP2B6, CYP3A4

Chinidin

CYP2D6

Ethanol

CYP2E1

Cimetidin

CYP1A2, CYP2D6, CYP3A4

Ginkgo biloba

CYP2E1

Ciprofloxacin

CYP1A2

Isoniazid

CYP2C19

Clarithromycin

CYP3A4

Johanniskraut

CYP2C19, CYP3A4

Clopidogrel

CYP2B6

Oxybutynin

CYP3A4

Disulfiram

CYP2E1

Phenobarbital

CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4

Duloxetin

CYP2D6

Phenytoin

CYP2B6, CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4

Enoxacin

CYP1A2

Primidon

CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4

Erythromycin

CYP3A4

Rauch

CYP1A2

Felbamat

CYP2C19

Rifabutin

CYP3A4

Fluconazol

CYP2C19, CYP2C9, CYP3A4

Rifampicin

CYP1A2, CYP2B6, CYP2C9, CYP2C19

Fluoxetin und Norfluoxetin

CYP2D6, CYP2C19

Ritonavir

CYP2B6, CYP2C9, CYP3A4
(hohe Dosis)

Fluvoxamin

CYP1A2, CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4

Indinavir

CYP3A4

Isoniazid

CYP1A2, CYP2A6, CYP2C19, CYP3A4

Itraconazol

CYP2B6, CYP3A4

Ketoconazol

CYP3A4

Levomepromazin

CYP2D6

Melperon

CYP2D6

Metoclopramid

CYP2D6

Metoprolol

CYP2D6

Miconazol

CYP2C9, CYP2C19

Mifepriston

CYP3A4

Moclobemid

CYP2C19, CYP2D6

Nelfinavir

CYP3A4

Norfloxacin

CYP1A2

Omeprazol

CYP2C19

Paroxetin

CYP2D6

Perazin

CYP1A2

Pergolid

CYP2D6

Perphenazin

CYP2D6

Propafenon

CYP1A2, CYP2D6

Propranolol

CYP2D6

Ritonavir

CYP2D6, CYP3A4

Saquinavir

CYP3A4, CYP2C9

Ticlopidin

CYP2B6

Troleandomycin

CYP3A4

Valproinsäure

CYP2C9

Verapamil

CYP3A4

Voriconazol

CYP2C9, CYP3A4

Bei Kombination der oben angegebenen Inhibitoren oder Induktoren kann es bei Einnahme von Psychopharmaka, die bevorzugt über das inhibierte bzw. induzierte Enzym abgebaut werden (siehe Tab. 1) zu klinisch relevanten pharmakokinetischen Arzneimittelwechselwirkungen kommen. Letzteres wurde geprüft mit den Interaktionsdatenbanken www.mediq.ch und www.psiac.de. Erstellt durch CH, geprüft durch EJS

Pharmakogenetik von Neuropsychopharmaka

Pharmakogenetische Faktoren sind in den vergangenen Jahren als wesentlich für die Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Neuropsychopharmaka erkannt worden [199, 457]. Einige CYP-Isoenzyme weisen eine hohe genetische Variabilität auf [745–747]. Wenn eine Abweichung in der Allelfrequenz in mindestens 1 % der Bevölkerung auftritt, wird dies als genetischer Polymorphismus bezeichnet.

Die Anzahl der aktiven Allele in einem Gen bestimmt, wie viel Enzymprotein exprimiert wird. Langsame Metabolisierer (poor metaboliser, PM) weisen eine mangelnde funktionelle Allelexpression auf; intermediäre Metabolisierer (IM) sind entweder genetisch heterozygot, also Träger eines aktiven und eines inaktiven Allels (oder eines Allels mit reduzierter Aktivität) oder zweier Allele mit reduzierter Aktivität. Extensive Metabolisierer (EM) besitzen den Wildtyp mit zwei aktiven Allelen; bei ultra-schnellen Metabolisierern (UM) findet man verstärkte enzymatische Aktivität durch Amplifikation der funktionellen Allele [66]. Die Genpolymorphismen der metabolisierenden Enzyme können klinisch äußerst relevant sein. So können bei PM unerwartete Nebenwirkungen und Toxizität durch überhöhte Blutspiegel und bei UM fehlendes Ansprechen aufgrund subtherapeutischer Blutspiegel auftreten.

Sogenannte Prodrugs sind inaktive Vorstufen eines Arzneistoffs, die erst durch die Verstoffwechselung aktiviert werden. Beispiele sind Codein oder Clopidogrel, welche durch CYP2D6 bzw. CYP2C19 aktiviert werden. PM-Patienten sind nicht in der Lage solche Prodrugs zu pharmakologisch aktiven Metaboliten umzubauen.

Andere Enzymsysteme, wie UDP-Glucuronosyltransferasen, zeigen ebenfalls genetische Polymorphismen [155], deren klinische Relevanz in der Pharmakopsychiatrie bislang allerdings unklar ist.

Die Verfügbarkeit von Methoden zur CYP-Genotypisierung nimmt stetig zu, und es wurden bereits Leitlinien für ihren Einsatz in der klinischen Praxis veröffentlicht [675]. Die funktionelle Bedeutung vieler Genotypen ist jedoch nach wie vor unklar. Für einige Enzyme, wie CYP3A4, ist trotz großer interindividueller Variabilität des Phänotyps kein genetischer Polymorphismus zuzuordnen. Daher kann es vorteilhaft sein, Methoden zur Phänotypisierung mit Modellsubstanzen wie Coffein für CYP1A2, Omeprazol für CYP2C19, Dextromethorphan für CYP2D6 oder Midazolam für CYP3A4/5 zu verwenden [403, 643]. Eine solche Phänotypisierung analysiert die aktuelle metabolische Situation eines Patienten. Der Phänotyp kann durch Umweltfaktoren wie Rauchen oder Begleitmedikamente beeinflusst werden [201, 601, 749]. Mit der Genotypisierung wird ein „trait marker“ identifiziert, der nicht durch Umweltfaktoren beeinflusst wird. Die Genotypisierung kann mit und ohne Medikamenteneinnahme durchgeführt werden und ihr Ergebnis ist lebenslang gültig.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch der Efflux-Transporter P-Glycoprotein (P-gp) in der Darmschleimhaut und Blut-Hirn-Schranke für die pharmakokinetische Variabilität von Psychopharmaka relevant ist [1]. Dieses Transportprotein, ein Mitglied der Transporter-Familie mit einer ATP-bindenden Cassette (ABC), wird vom sogenannten Multidrug-Resistenz-Gen (ABCB1 oder MDR1) kodiert. Es existiert ein Genpolymorphismus, der aktuell ausschließlich durch Genotypisierung identifizierbar ist. Eine Phänotypisierung (z. B. mit Digoxin) ist in der Praxis nicht anwendbar [129, 183, 210, 389]. Für den Genpolymorphismus von P-gp gibt es Hinweise, dass die klinische Relevanz ähnlich hoch sein könnte wie die von CYP-Enzymen. Für Antidepressiva, die Substrate von P-gp sind, wurde eine Abhängigkeit der Arzneimittelwirkung vom P-gp-Genotyp nachgewiesen [668]. Auch für Quetiapin gibt es Hinweise, dass sowohl der Blutspiegel von Quetiapin als auch die antipsychotische Wirksamkeit vom P-gp-Genotyp des behandelten Patienten abhängen [470]. Im Hinblick auf das Auftreten erwünschter und unerwünschter klinischer Effekte von Psychopharmaka weisen erste Berichte auf einen Einfluss des Genpolymorphismus von P-gp hin [279, 560].

Dosis und Wirkstoffkonzentration im Blut

In aller Regel wird für die TDM-geleitete Dosis-Optimierung eine Blutspiegelmessung unter Steady-State-Bedingungen vorgenommen. Steady State ist erreicht, wenn die Arzneistoffaufnahme gleich der Arzneistoffausscheidung ist. Nach wiederholter Medikamenteneinnahme ist das Steady State nach vier Eliminationshalbwertszeiten zu 94 % erreicht und nach fünf Eliminationshalbwertszeiten zu 97 %. Für mehr als 90 % aller Psychopharmaka ist bei regelmäßig eingenommener Erhaltungsdosis das Steady State innerhalb von einer Woche erreicht.

Die Dosis, die erforderlich ist, um eine gewünschte Steady-State-Konzentration eines Arzneimittels zu erreichen, kann berechnet werden, wenn das Dosierungsintervall (τ), die Clearance (CL) und die Bioverfügbarkeit (F) für das Medikament bekannt sind. Die Berechnung basiert darauf, dass die Konzentration im Blut (c) proportional zur Erhaltungsdosis (De) im Steady State ist. Wenn die totale Clearance des Wirkstoffs (CLt) bekannt ist, gilt folgende Gleichung:

De = D × F/τ = c × CLt

Basierend auf diesem Zusammenhang ist es auch möglich, die dosisabhängige Wirkstoffkonzentration im Blut zu berechnen, die in Blutproben von Patienten unter Medikation mit einer bestimmten Dosis zu erwarten ist [285]:

c = De / CLt

Für jedes Arzneimittel stehen solche Daten zur Verfügung, da sie bei der Beantragung der Zulassung vorgelegt werden müssen. Sie stammen meist aus pharmakokinetischen Studien an gesunden Probanden oder Patienten, die mit fixen Dosen behandelt wurden. Wenn die Clearance des Medikaments als arithmetischer Mittelwert ± einfache Standardabweichung ermittelt wurde, kann daraus ein dosisbezogener Referenzbereich für ein Normalkollektiv berechnet werden [285].

Definition des dosisbezogenen Referenzbereichs

Der „dosisbezogene Referenzbereich“ wird in den vorliegenden Leitlinien als Konzentrationsbereich angegeben, der für ein Arzneimittel bei einer bestimmten Dosis im Blut zu erwarten ist. In diesem „dosisbezogenen Referenzbereich“ sollten 68 % aller Wirkstoffkonzentrationen enthalten sein, mit denen unter Standardbedingungen im Blut eines „normalen“ Patienten zu rechnen ist. Dabei ist „normal“ durch die Population der jeweiligen klinischen Studie definiert. Das Studienkollektiv besteht üblicherweise aus 18 bis 65 Jahre alten Personen ohne relevante Komorbidität, Komedikation oder genetische Anomalien im Arzneimittel-Metabolismus.

In Tabelle 4 sind Faktoren für die Berechnung der dosisbezogenen Referenzbereiche für die wichtigsten Psychopharmaka dargestellt. Die zu erwartenden dosisbezogenen Referenzbereiche werden durch Multiplikation der Faktoren „C/Dlow“ bzw. „C/Dhigh“ mit der täglichen Dosis berechnet. Man muss sich dabei allerdings bewusst sein, dass viele Patienten im klinischen Kontext nicht alle oben genannten Bedingungen erfüllen.

Tab. 4. Gesamtclearance (CLt), Bioverfügbarkeit (F), Dosierungsintervall (τ) und Faktoren (C/Dlow and C/Dhigh) zur Berechnung von dosisbezogenen Plasmakonzentrationen (C/D) von Psychopharmaka

Arzneistoff

N

CLt – SD bis CLt + SD

[ml/min]

F

τ

[h]

C/Dlow

[ng/ml/mg]

C/Dhigh

[ng/ml/mg]

Literatur

Antidepressiva

Amitriptylin

8

198–373

0,5

24

0,93

1,75

[165]

Amitriptylinoxid

12

331–539

0,8

24

1,03

1,68

[384]

Bupropion

17

2 500–11 300

1,0

24

0,06

0,28

[665]

Citalopram

8

367–545

0,8

24

1,02

1,51

[616]

Clomipramin

9

583–933

0,5

24

0,37

0,60

[198]

Desipramin

12

1 633–2 333

0,5

24

0,15

0,21

[2]

Desvenlafaxin

7

233–396

1,0

24

1,75

2,98

[520]

Dothiepin = Dosulepin

22

674–3 960

0,3

24

0,05

0,31

[740]

Doxepin

85

769–2 644

1,0

24

0,18

0,27

[100]

Duloxetin

12

610–1 733

0,5

24

0,20

0,57

[600]

Escitalopram

24

360–960

0,8

24

0,58

1,54

[607]

Fluoxetin

n. b.

600–833

0,7

24

0,60

0,83

[18]

Fluvoxamin

6

807–1 960

1,0

24

0,35

0,86

[163]

Imipramin

n. b.

791–1 029

0,4

24

0,28

0,37

[100]

Maprotilin

6

503–1 747

0,8

24

0,32

1,10

[415]

Mianserin

n. b.

843–1 948

0,3

24

0,11

0,25

[137]

Mirtazapin

10

455–945

0,5

24

0,37

0,85

[651]

Nordoxepin

85

504–2 738

1,0

24

0,25

1,38

[445]

Nortriptylin

n. b.

300–1 117

0,5

24

0,31

1,16

[664]

Paroxetin

30

1 561–10 856

1,0

24

0,06

0,44

[213]

Reboxetin

n. b.

22–51

1,0

24

12,55

31,10

[141]

Sertralin

- 11 (m)

1 313–2 213 (m)

1,0

24

0,31

0,53

[565]

- 11 (f)

793–2 357 (f)

1,0

24

0,29

0,88

Trazodon

8

73–103

1,0

24

6,72

9,47

[473]

Trimipramin

12

898–1 215

0,40

24

0,23

0,31

[165, 364]

Venlafaxin

O-Desmethylvenlafaxin

18

747–1 540

1,0

24

0,45

0,93

[372]

315–618

1,0

24

1,12

2,2

Antipsychotika

Amisulprid

78

520–693

0,5

24

0,50

0,67

[566]

Asenapin

n. b.

867–1 190

0,35

24

0,18

0,28

[707]

Aripiprazol

6

47–70

0,9

24

8,63

12,85

[417]

Benperidol

14

1 073–2 240

0,5

24

0,15

0,31

[589]

Bromperidol

14

3 570–7 938

1,0

24

0,09

0,19

[390]

Chlorpromazin

11

1 043–1 510

0,1

24

0,05

0,07

[738]

Chlorprothixen

3

918–1 448

0,2

24

0,10

0,15

[534]

Clozapin

16

258–728

0,5

24

0,48

1,35

[128, 176, 332]

Flupentixol

3

440–490

0,6

24

0,85

0,95

[348]

Fluphenazindecanoat

12

2 380–3 940

1,0

24

0,18

0,29

[197]

Haloperidol

6

420–680

0,6

24

0,61

0,99

[123]

Haloperidoldecanoat

420–680

1,0

336

672

0,073

0,036

0,118

0,059

[123]

Melperon

6

1 484–2 898

0,6

24

0,14

0,28

[83]

Levomepromazin

8

913–4 737

0,5

24

0,07

0,38

[149]

Olanzapin

491

233–637

0,8

24

0,87

2,38

[67]

Paliperidon

n. b

31–98

0,3

24

1,99

6,31

[161]

Perphenazin

8

1 009–2 566

0,4

24

0,11

0,28

[195]

Pimozid

7

21–553

0,5

24

0,64

16,53

[581]

Quetiapin

10

1 146–2 421

1,0

24

0,13

0,21

[7, 435]

Risperidon, oral

8

91–171

0,7

24

3,50

aktive Fraktion

14,00

aktive Fraktion

[159]

Risperidon Depot

n. b.

91–171

1,0

336

0,29

aktive Fraktion

0,55

aktive Fraktion

[606]

Sertindol

6

133–600

1,0

24

1,16

5,22

[728]

Sulpirid

6

331–499

0,25

24

0,35

0,52

[717]

Thioridazin

11

404–982

0,60

24

0,42

1,03

[117]

Zotepin

14

467–10 267

1,0

24

0,07

1,49

[642]

Ziprasidon

12

303–397

0,6

24

1,05

1,36

FI

Zuclopenthixol

8

867–2 300

0,4

24

0,13

0,35

[337]

Antikonvulsiva, Stimmungsstabilisierer

Carbamazepin

n. b.

58–74

1,0

24

9,40

11,93

FI

Felbamat

10

29,1–33,3

1,0

24

20,85

23,86

[556]

Lamotrigin

129

22–49

1,0

24

14,09

31,28

[118]

Levetiracetam

216

52–72

1,0

24

9,65

13,35

[535]

Lithium

n. b.

10–40

1,0

24

17,36

69,44

[706]

Oxcarbazepin

7

1 703–5 063

1,0

24

0,14

0,41

[319, 694]

Primidon

8

30–47

1,0

24

14,78

23,15

[423]

Topiramat

6

21–31

1,0

24

22,47

33,55

[179]

Valproinsäure

9

4,5–9,8

1,0

24

71,23

154,32

[682]

Anxiolytika und Hypnotika

Alprazolam

6

34–83

0,8

24

6,73

16,53

[496, 604]

Bromazepam

10

50–91

1,0

24

7,67

13,95

[352]

Brotizolam

8

85–141

0,7

24

4,93

8,17

[341]

Buspiron

41

1 260–2 702

0,04

24

0,01

0,02

[41]

Clonazepam

9

63–90

0,8

24

6,17

8,82

[259]

Diazepam

48

10–43

0,9

24

14,53

62,50

[264]

Lorazepam

15

36–109

0,8

24

5,10

15,43

[266]

Oxazepam

- 18 (m)

36–167

0,8

24

3,33

15,22

[260]

- 20 (w)

29–109

0,8

24

5,12

18,90

Triazolam

13

326–584

0,9

24

1,01

1,81

[263]

Zaleplon

10

868–1 330

0,3

24

0,16

0,25

[265]

Zolpidem

10

266–364

0,67

24

1,28

1,75

[265]

Zopiclon

10

250–883

1

24

0,79

2,78

[411]

Antidementiva

Donepezil

14

112–217

1,0

24

3,20

6,20

[463]

Galantamin

8

268–400

1,0

24

1,74

2,59

[744]

Rivastigmin

20

29–64 (Pflaster, TTS)

0,5

24

5,43

11,97

[391]

Arzneimittel zur Behandlung Substanz-bezogener Abhängigkeitserkrankungen

Acamprosat

24

1 741–4 221

1,0

24

0,16

0,40

[287]

Buprenorphin

6

356–947

0,4

24

0,29

0,78

FI

Bupropion

17

2 500–11 300

1,0

24

0,06

0,28

[665]

Methadon

12

75–148

0,95

24

4,46

8,80

[474, 727]

Naltrexon

6β-Naltrexol

453

2 077–2 590

1,0

24

0,27

0,33

[182]

928–1 242

0,56

0,75

Vareniclin

1 878

170–176

1,0

24

3,95

4,08

[540]

FI: Fachinformation; n. b.: nicht berichtet

Dosisbezogene Referenzbereiche werden erhalten durch Multiplikation von C/Dlow mit der Dosis (unterer Wert) bzw. C/Dhigh mit der Dosis (oberer Wert). Arzneimittel der Tabelle 5 wurden in diese Tabelle nicht aufgenommen, wenn keine Clearance-Daten aus der Literatur verfügbar waren.

Erstellt durch EH und CG, überprüft und ergänzt durch CH.

Arzneistoffspiegel im Blut und im Gehirn

Die pharmakologische Aktivität eines Psychopharmakons hängt von der Verfügbarkeit im Zielorgan Gehirn ab. Allerdings ist das Gehirn vom Blut durch zwei Barrieren, die Blut-Hirn-Schranke (BHS) und die Blut-Liquor-Schranke getrennt, die vom Arzneistoff überwunden werden müssen [154]. Die meisten Psychopharmaka gelangen aufgrund ihrer hohen Fettlöslichkeit durch passive Diffusion ins Gehirn. Die BHS ist eine physikalische Barriere, die das zirkulierende Blut vom zentralen Nervensystem trennt. Sie besteht aus kapillären Endothelzellen, die miteinander durch tight junctions verbunden sind [154]. Sie begrenzt effizient den Austausch von gelösten Stoffen zwischen Blut und extrazellulärer Flüssigkeit im Gehirn und schützt dadurch das Gehirn vor potenziell schädlichen Chemikalien. Wie bereits erwähnt, sind eine Reihe von psychoaktiven Arzneistoffen wie Risperidon, Aripiprazol oder Venlafaxin Substrate von P-gp [180, 370, 668]. Als Konsequenz können die Verhältnisse der Gehirn- zu Blutkonzentrationen von Psychopharmakon zu Psychopharmakon ganz unterschiedlich sein, obwohl sie ähnliche physikochemische Eigenschaften (Octanol-Wasser-Verteilung) besitzen. In Tierstudien fanden sich Verhältnisse von 0,22 für Risperidon [29] bis 34 für Fluphenazin [27]. Trotz der sehr unterschiedlichen Verhältnisse von Gehirn- zu Blutspiegel der verschiedenen Psychopharmaka haben Tierversuche gezeigt, dass Steady-State-Blutspiegel von Psychopharmaka sehr gut mit den Konzentrationen im Gehirn korrelieren. Diese Korrelationen sind besser als die zwischen Dosis und Gehirnspiegel. Dies wurde für trizyklische Antidepressiva [249], Trazodon [173] und Olanzapin [28] gezeigt. Der Blutspiegel eines Arzneistoffs kann daher als ein zuverlässiger Surrogat-Marker für Steady-State-Konzentrationen im Gehirn betrachtet werden.

Arzneistoffkonzentration im Blut und die Besetzung von Zielstrukturen im Gehirn

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ermöglicht die Analyse der Rezeptor-Besetzung des zentralen Nervensystems in vivo [207, 274]. Antipsychotika wirken vorwiegend über die Blockade von D2-artigen Dopamin-Rezeptoren. Die Blockade der D2-Rezeptoren durch Antipsychotika reduziert die Bindung von radioaktiven PET-Liganden [207, 272]. Mit diesem Ansatz und in Verbindung mit der Quantifizierung der Verdrängung von Dopamin-Rezeptor-Radioliganden hat sich gezeigt, dass die Blutspiegel von Psychopharmaka sehr gut mit der Rezeptor-Besetzung im Gehirn korrelieren. In Übereinstimmung mit der hohen Variabilität der Arzneistoffkonzentrationen im Blut unter gleichen Dosen wurde festgestellt, dass die Rezeptor-Besetzung besser mit Blutspiegeln als mit der Tagesdosis korreliert [313]. Eine optimale klinische Wirksamkeit wurde bei 70 bis 80 % Rezeptor-Besetzung gesehen, wobei ab einer Rezeptor-Besetzung von 80 % die Schwelle für das Auftreten von extrapyramidalen Nebenwirkungen definiert wurde [207, 480].

PET wurde auch verwendet, um in vivo die Serotonin-Transporter-Besetzung mit SSRI zu analysieren [442, 443]. Mit Hilfe eines Serotonin-Transporter-Radioliganden wurde gezeigt, dass die Blutspiegel von Citalopram, Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin gut mit der Serotonin-Transporter-Besetzung korrelieren. Dabei zeigte sich, dass für eine optimale klinische Wirkung eine Belegung von mindestens 80 % erreicht werden sollte [442, 443]. PET-Untersuchungen haben somit für zahlreiche Antipsychotika und Antidepressiva äußerst relevante Informationen für die Festlegung therapeutisch wirksamer Blutspiegel geliefert [274].

„Therapeutisches Fenster“ – therapeutischer Referenzbereich

TDM basiert auf der Annahme, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Blutspiegel und der klinischen Wirkung gibt (Besserung, unerwünschte Wirkungen). Es wird außerdem angenommen, dass es einen Plasmakonzentrationsbereich des Wirkstoffs gibt, das sogenannte „therapeutische Fenster“, der sich durch maximale Effektivität bei guter Verträglichkeit und Sicherheit auszeichnet. Studien über die Beziehungen zwischen Plasmakonzentration und klinischer Besserung haben dieses Konzept seit den 60er-Jahren für Lithium, trizyklische Antidepressiva und klassische Antipsychotika bestätigt. Systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen haben überzeugend nachgewiesen, dass es eine signifikante Beziehung zwischen Plasmakonzentration und klinischer Wirkung für Nortriptylin, Imipramin und Desipramin gibt [51]. Für Amitriptylin hat eine Metaanalyse von 45 Studien gezeigt, dass verschiedene statistische Ansätze zu nahezu identischen Ergebnissen führen [672, 674]. Für neue Antipsychotika wie Aripiprazol [612], Olanzapin [509] oder Risperidon [737] wurde ebenfalls eine enge Beziehung zwischen Plasmakonzentration und klinischer Wirksamkeit berichtet.

Für den anschaulichen Begriff „therapeutisches Fenster“ gibt es viele Synonyme, wie beispielsweise „therapeutischer Referenzbereich“, „therapeutischer Bereich“, „optimale Plasmakonzentration“, „wirksamer Blutspiegel“, „Zielkorridor“, „Zielspiegel“ oder „orientierender therapeutischer Bereich“ [51]. Der vorliegende Konsens verwendet den Begriff „therapeutischer Referenzbereich“ in Übereinstimmung mit Leitlinien für TDM für Antiepileptika [499]. Der „therapeutische Referenzbereich“ wurde in dieser Konsensus-Leitlinie für neuropsychiatrische Arzneistoffe wie folgt definiert:

Definition des therapeutischen Referenzbereichs

Die „therapeutischen Referenzbereiche“, die in dieser Leitlinie angegeben werden (Tab. 5), definieren Bereiche von Wirkstoffkonzentrationen im Blut mit einer unteren Grenze, unterhalb derer eine durch das Medikament induzierte therapeutische Reaktion relativ unwahrscheinlich ist, und einer oberen Grenze, ab der die Verträglichkeit abnimmt oder oberhalb derer es relativ unwahrscheinlich ist, dass eine therapeutische Verbesserung erreicht werden kann.

Der therapeutische Referenzbereich ist ein orientierender, populationsbezogener Wert, der nicht unbedingt für alle Patienten gültig sein muss. Einzelne Patienten können ein optimales therapeutisches Ansprechen bei einer Wirkstoffkonzentration zeigen, die außerhalb des therapeutischen Referenzbereichs liegt. Letztlich sollte für jeden Patienten die „individuelle therapeutische Konzentration“ identifiziert werden, bei der das Ansprechen auf die Psychopharmakotherapie am besten ist.

Die von der TDM-Gruppe der AGNP empfohlenen therapeutischen Referenzbereiche sind in Tabelle 5 angegeben. Sie wurden aus der Literatur durch die oben beschriebene strukturierte Überprüfung abgeleitet. Für nur 15 neuropsychiatrische Arzneistoffe wurden in der Literatur therapeutische Referenzbereiche aus randomisierten klinischen Studien gefunden. Für die meisten Arzneistoffe wurden die Referenzbereiche aus Studien mit therapeutisch wirksamen Dosierungen abgeleitet. Daher besteht ein Bedarf an weiteren Studien, um therapeutische Referenzbereiche für Neuropsychopharmaka zu definieren.

Die in Tabelle 5 aufgeführten Referenzbereiche beziehen sich in der Regel auf die primäre Indikation. Einige Arzneistoffe sind jedoch für verschiedene Indikationen zugelassen. Zum Beispiel werden Antidepressiva auch für die Behandlung von Angstzuständen eingesetzt, und Antipsychotika werden zunehmend genutzt, um manische Symptome zu behandeln. Für diese Anwendungsbereiche existieren bislang so gut wie keine Informationen zu einer optimalen Plasmakonzentration. Ausnahmen sind Carbamazepin, Lamotrigin und Valproinsäure, die deshalb zweifach in Tabelle 5 aufgeführt sind. Darüber hinaus sei erwähnt, dass therapeutische Referenzbereiche für Kinder oder Jugendliche sowie für ältere Patienten noch nicht ausreichend durch Studien belegt sind.

Tab. 5. Empfohlene Referenzbereiche, Warnschwellen für das Labor und literaturbasierte Empfehlungen zur Anwendung von TDM

Arzneistoffe und aktive Metaboliten

Therapeutischer Referenz-bereich

(Konsensus)

t1/2

Warnschwelle für das Labor

(Konsensus)

Empfehlung zur Anwendung von TDM*

(Konsensus)

CF

(nmol/l = CF x ng/ml)

Literatur

Kommentar

Antidepressiva

Agomelatin

7–300 ng/ml 1–2 h nach Einnahme von 50 mg

1–2 h

600 ng/ml

4

4,11

[78]

Wegen der raschen Elimination sind keine messbaren Talspiegel unter Dauereinnahme zu erwarten; Messungen, bevorzugt von Cmax, sollten auf spezifische Fragestellungen begrenzt sein

Amitriptylin

plus Nortriptylin

80–200 ng/ml

10–28 h

30 h

300 ng/ml

1

3,41

3,61

[282, 502, 672]

Bupropion

plus Hydroxbupropion

225–1500 ng/ml

8–26 h

17–47 h

2 000 ng/ml

3

4,17

3,91

[151, 152, 636, 529, 636]

Bupropion, und in gewissem Umfang auch sein Metabolit, sind bei Raumtemperatur instabil; Plasma oder Serum müssen gefroren aufbewahrt werden (mindestens bei –20 °C)

Citalopram

50–110 ng/ml

33 h

220 ng/ml

2

3,08

[42, 73, 111, 339, 388, 442, 471, 491, 549, 598]

N-demethylierte Metaboliten scheinen nicht zur pharmakologischen Wirkung beizutragen; veränderte Elimination in PM oder schnellen Metabolisierern (CYP2C19)

Clomipramin plus

Norclomipramin

230–450 ng/ml

16–60 h

36 h

450 ng/ml

1

3,18

3,32

[239]

Hydroxylierte Metaboliten

Desipramin

100–300 ng/ml

15–18 h

300 ng/ml

2

3,75

[502]

Veränderte Elimination in PM oder UM (CYP2D6)

Desvenlafaxin

100–400 ng/ml

11 h

800 ng/ml

2

3,80

[520]

Dosulepin = Dothiepin

45–100 ng/ml

18–21 h

200 ng/ml

2

3,39

[102, 325, 414, 541]

Doxepin

plus Nordoxepin

50–150 ng/ml

15–20 h

300 ng/ml

2

3,58

3,77

[172, 321, 393, 445]

Veränderte Elimination in PM oder UM

Duloxetin

30–120 ng/ml

9–19 h

240 ng/ml

2

3,36

[21, 640, 703]

Keine aktiven Metaboliten, beschleunigte Elimination bei Rauchern [222]

Escitalopram

15–80 ng/ml

30 h

160 ng/ml

2

3,08

[409, 679]

N-demethylierte Metaboliten scheinen nicht zur pharmakologischen Wirkung beizutragen; veränderte Elimination in PM oder schnellen Metabolisierern (CYP2C19)

Fluoxetin

plus Norfluoxetin

120–500 ng/ml

4–6 Tage

4–16 Tage

1 000 ng/ml

2

3,23

3,39

[84, 187, 410, 442, 545]

Lange Eliminationshalbwertszeit von Norfluoxetin und lang anhaltende Hemmung von CYP2D6 beachten

Fluvoxamin

60–230 ng/ml

20 h

> 500 ng/ml

2

3,14

[353, 587, 631, 634, 639]

Hemmung von CYP1A2, CYP2C19

Imipramin

plus Desipramin

175–300 ng/ml

11–25 h

15–18 h

300 ng/ml

1

3,57

3,75

[72, 229, 245, 510, 538]

Hydroxylierte Metaboliten

Maprotilin

75–130 ng/ml

20–58 h

220 ng/ml

2

3,60

[231, 321, 384]

Aktiver Metabolit

Mianserin

15–70 ng/ml

14–33 h

140 ng/ml

3

3,78

[191, 192, 453]

Milnacipran

50–110 ng/ml

5–8 h

220 ng/ml

2

2,24

[206, 315]

Mirtazapin

30–80 ng/ml

20–40 h

160 ng/ml

2

3,77

[257, 367, 397, 440, 552, 591]

Der N-demethylierte Metabolit scheint nicht zur pharmakologischen Wirkung beizutragen

Moclobemid

300–1 000 ng/ml

2–7 h

2 000 ng/ml

3

3,72

[225, 291, 327]

Die Metaboliten tragen nicht zur pharmakologischen Wirkung bei

Nortriptylin

70–170 ng/ml

30 h

300 ng/ml

1

3,80

[30, 31, 504, 506, 510]

Hydroxylierte Metaboliten

Paroxetin

30–60 ng/ml

12–44 h

120 ng/ml

3

3,04

[242, 243, 410, 443]

Reboxetin

60–350 ng/ml

13–30 h

700 ng/ml

3

3,19

[483, 484]

Der Metabolit trägt nicht zur pharmakologischen Wirkung bei

Sertralin

10–150 ng/ml

26 h

300 ng/ml

2

3,27

[15, 49, 258, 281,
410, 443, 545, 696]

Der N-demethylierte Metabolit hat eine zweifach längere Eliminationshalbwertszeit als Sertralin und 1/20 der pharmakologischen Aktivität von Sertralin

Tranylcypromin

≤ 50 ng/ml

1–3 h

100 ng/ml

4

7,51

[103, 329]

Wegen der irreversiblen Hemmung von Monoaminoxidasen gibt es keine Korrelation zwischen Plasmakonzentrationen und pharmakologischen Effekten

Trazodon

700–1 000 ng/ml

4–11 h

1 200 ng/ml

2

2,69

[250, 262, 268, 447, 590]

Trimipramin

150–300 ng/ml

23 h

600 ng/ml

2

3,40

[142, 187, 223, 326]

Metaboliten mit ähnlicher pharmakologischer Aktivität wie Muttersubstanz

Venlafaxin plus

O-Desmethylvenlafaxin

100–400 ng/ml

5 h

11 h

800 ng/ml

2

3,61

3,80

[85, 241, 316, 443, 545, 550, 592, 684, 696]

Für die meisten Patienten ist in vivo O-Desmethylvenlafaxin das aktive Prinzip, N-demethyliertes Venlafaxin scheint nicht zur pharmakologischen Wirkung beizutragen. Bei niedrigen Konzentrationen wirkt Venlafaxin als SSRI

Antipsychotika

Amisulprid

100–320 ng/ml

12–20 h

640 ng/ml

1

2,71

[64, 89, 441, 461,
531, 613, 690]

Keine Metabolisierung

Aripiprazol

150–500 ng/ml

60–80 h

1 000 ng/ml

2

2,23

[33, 273, 306, 368, 452, 612]

Der Metabolit Dehydroaripiprazol ist in vitro aktiv, es ist unklar, in welchem Umfang er zur klinischen Wirkung beiträgt

Asenapin

2–5 ng/ml

24 h

10 ng/ml

4

3,50

[707]

Absorption über die Mundschleimhaut

Benperidol

1–10 ng/ml

5 h

20 ng/ml

3

2,62

[472, 589]

Unter Langzeitbehandlung mit hohen Dosen werden möglicherweise höhere Spiegel toleriert wegen adaptiver Veränderungen

Bromperidol

12–15 ng/ml

20–36 h

30 ng/ml

2

4,38

[609, 656, 735]

Chlorpromazin

30–300 ng/ml

15–30 h

800 ng/ml

2

3,14

[127, 559]

Chlorprothixen

20–300 ng/ml

8–12 h

400 ng/ml

3

3,17

[542]

Clozapin

350–600 ng/ml

12–16 h

1 000 ng/ml

1

3,06

[175, 507, 493,
507, 678]

Hauptmetabolit N-Desmethylclozapin: ungeklärte antipsychotische Aktivität

Flupentixol

0,5–5 ng/ml (cis-Isomer)

20–40 h

15 ng/ml

2

2,30

[40, 543, 564]

Messung des aktiven cis-Isomers notwendig

Fluphenazin

1–10 ng/ml

16 h

15 ng/ml

1

2,29

[564, 680]

Fluspirilen

0,1–2,2 ng/ml

7–14 Tage

4,4 ng/ml

2

2,10

[611]

Haloperidol

1–10 ng/ml

12–36 h

15 ng/ml

1

2,66

[74, 214, 480, 494, 508, 674, 680]

Unter Langzeitbehandlung mit hohen Dosen werden durch adaptive Rezeptorveränderungen möglicherweise höhere Spiegel toleriert

Iloperidon

5–10 ng/ml

18–33 h

20 ng/ml

3

2,34

[476, 576]

Levomepromazin

30–160 ng/ml

16–78 h

320 ng/ml

3

3,04

[656]

Inhibitor von CYP2D6

Melperon

30–100 ng/ml

4–6 h

200 ng/ml

3

3,80

[83, 324]

Inhibitor von CYP2D6

Olanzapin

20–80 ng/ml

30–60 h

150 ng/ml

1

3,20

[32, 56, 63, 132, 208, 240, 418, 478, 509, 602, 711]

Unter Olanzapinpamoat ist mit einem Postinjektionssyndrom zu rechnen, wenn die Plasmakonzentration auf über 150 ng/ml steigt

Paliperidon

20–60 ng/ml

23 h

120 ng/ml

2

2,35

[26, 70, 131, 466]

Paliperidon = 9-Hydroxyrisperidon, aktiver Metabolit von Risperidon

Perazin

100–230 ng/ml

8–16 h

460 ng/ml

1

2,95

[91]

Inhibitor von CYP1A2

Perphenazin

0,6–2,4 ng/ml

8–12 h

5 ng/ml

1

2,48

[564, 637, 680]

Pimozid

15–20 ng/ml

23–43 h

20 ng/ml

3

2,17

[649]

Pipamperon

100–400 ng/ml

17–22 h

500 ng/ml

3

2,66

[82, 517]

Prothipendyl

5–10 ng/ml

2–3 h

20 ng/ml

4

3,35

[436] FI

Quetiapin

100–500 ng/ml

7 h

1 000 ng/ml

2

2,61

[112, 212, 236, 299, 498, 603, 627, 689, 723]

Aktiver Metabolit Norquetiapin, hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin. Wenn die retardierte Formulierung am Vorabend eingenommen wurde und die Blutentnahme am Morgen danach erfolgt, sind die zu erwartenden Plasmakonzentrationen doppelt so hoch wie die Talspiegel vor der abendlichen Einnahme [212].

Risperidon plus

9-Hydroxyrisperidon

20–60 ng/ml

3 h

24 h

120 ng/ml

2

2,44

2,35

[150, 406, 426, 437, 469, 475, 553, 557, 617, 729, 737]

Aus dem Verhältnis der Konzentrationen 9-Hydroxyrisperidon zu Risperidon lässt sich auf den CYP2D6-Genotyp schließen (siehe Tab. 2)

Sertindol

50–100 ng/ml

55–90 h

200 ng/ml

2

2,27

[71, 109, 110, 653, 728, 729]

Aktiver Metabolit Dehydrosertindol (Konzentration bei therapeutischen Dosen 40–60 ng/ml); konzentrationsabhängige Zunahme des QT-Intervalls durch Blockade von kardialen Kaliumkanälen

Sulpirid

200–1 000 ng/ml

8–14 h

1 000 ng/ml

2

2,93

[460, 656]

Keine Metaboliten, renale Elimination

Thioridazin

100–200 ng/ml

30 h

400 ng/ml

1

2,70

[190, 656]

Kontraindiziert bei PM (CYP2D6)

Ziprasidon

50–200 ng/ml

6 h

400 ng/ml

2

2,55

[126, 419, 427, 688, 695]

Das Arzneimittel sollte mit einer Mahlzeit eingenommen werden, ansonsten ist mit niedrigeren Plasmakonzentrationen zu rechnen

Zotepin

10–150 ng/ml

13–16 h

300 ng/ml

3

3,01

[376, 642]

Zuclopentixol

4–50 ng/ml

15–25 h

100 ng/ml

3

2,49

[330, 371, 692]

Stimmungsstabilisierer

Carbamazepin

4–10 µg/ml

10–20 h

20 µg/ml

2

4,23

[512]

Der aktive Metabolit Carbamazepin-10,11-Epoxid trägt zur klinischen Wirkung bei

Lamotrigin

3–14 µg/ml

7–23 h

30 µg/ml

2

3,90

[455, 558]

Bisher kein definierter Bereich für den stimmungsstabilisierenden Effekt; Valproinsäure verlängert die Eliminationshalbwertszeit auf 48–70 h

Lithium

0,5–1,2 mmol/l

(4–8 µg/ml)

24 h

1,2 mmol/l

(8 µg/ml)

1

125,8

[593, 721]

Altersabhänige Zunahme der Eliminationshalbwertszeit

Valproinsäure

50–100 µg/ml

18 h

120 µg/ml

2

6,93

[16, 216, 301, 683]

Manche Patienten benötigen 120 µg/ml in der akuten manischen Phase

Antikonvulsiva

Carbamazepin

4–12 µg/ml

10–20 h

20 µg/ml

2

4,25

[87, 338, 499]

Der aktive Metabolit Carbamazepin-10,11-Epoxid trägt zur klinischen Wirkung bei

Clobazam plus

N-Desmethylclobazam

30–300 ng/ml

300–3 000 ng/ml

18–42 h

500 ng/ml

5 000 ng/ml

2

3,33

3,49

[278, 499]

Der aktive N-demethylierte Metabolit trägt zur klinischen Wirkung bei

Clonazepam

20–70 ng/ml

40 h

80 ng/ml

2

3,17

[44, 464, 499]

7-Aminometabolit mit pharmakologischer Aktivität

Ethosuximid

40–100 µg/ml

33–55 h

120 µg/ml

2

7,08

[88,499]

Felbamat

30–60 µg/ml

15–23 h

100 µg/ml

2

4,20

[290, 343, 499]

Gabapentin

2–20 µg/ml

6 h

25 µg/ml

3

5,84

[75–77, 343, 398, 499]

Lacosamid

1–10 µg/ml

13 h

20 µg/ml

2,66

[47]

Lamotrigin

3–14 µg/ml

7–23 h

20 µg/ml

2

3,90

[88, 343, 455, 456, 499, 610]

Valproinsäure verlängert die Eliminationshalbwertszeit auf 48–70 h

Levetiracetam

10–40 µg/ml

6–8 h

100 µg/ml (Morgenspiegel)

2

3,87

[88, 343, 430, 499]

Mesuximid plus

N-Desmethylmesuximid

10–40 µg/ml

1–3 h

36–45 h

45 µg/ml

2

4,92 und

5,29

[88]

Der Metabolit ist in vivo das wirksame Prinzip

Oxcarbazepin plus

10-Hydroxycarbazepin

10–35 µg/ml

5 h

10–20 h

40 µg/ml

2

3,96 und

3,73

[88, 343, 428, 499]

Phenobarbital

10–40 µg/ml

80–120 h

50 µg/ml

1

4,31

[88, 499]

Phenytoin

10–20 µg/ml

20–60 h

25 µg/ml

1

3,96

[88, 380, 499]

Pregabalin

2–5 µg/ml

6 h

10 µg/ml

3

6,28

[68, 77, 88, 343,
432, 499]

Primidon

5–10 µg/ml

14–15 h

25 µg/ml

2

4,58

[88, 499]

Für den aktiven Metaboliten Phenobarbital ist der Referenzbereich 10–40 µg/ml

Rufinamid

5–30 µg/ml

7 h

40 µg/ml

2

4,20

[511]

Stiripentol

1–10 µg/ml

4–13 h

15 µg/ml

2

4,27

[503]

Sultiam

2–8 µg/ml

3–30 h

12 µg/ml

2

3,46

[88, 375, 429]

Tiagabin

20–200 ng/ml

7–9 h

300 ng/ml

2

2,66

[88, 235, 343, 499]

Topiramat

2–8 µg/ml (Morgenspiegel)

21 h

16 µg/ml

3

2,95

[88, 226, 343, 431, 499]

Valproinsäure

50–100 µg/ml

18 h

120 µg/ml

2

6,93

[16, 88, 216, 301, 499, 682, 683]

Vigabatrin

2–10 µg/ml

5–8 h

20 µg/ml

4

7,74

[88, 342, 398,
499, 719]

Zonisamid

10–40 µg/ml

60 h

40 µg/ml

2

4,71

[247, 448, 449]

Anxiolytika/Hypnotika

Alprazolam

5–50 ng/ml

12–15 h

100 ng/ml

4

3,22

[586, 686]

Bei chronischer Einnahme von Benzodiazepinen können effektive Plasmakonzentrationen deutlicher höher liegen (mögliche Toleranzentwicklung)

Bromazepam

50–200 ng/ml

15–35 h

300 ng/ml

4

3,16

[218, 286, 586]

Brotizolam

4–10 ng/ml (Cmax)

3–6 h

20 ng/ml

4

2,53

[341, 669]

Buspiron

1–4 ng/ml

2–3 h

8 ng/ml

3

2,59

2,49

[178, 580, 586]

Aktiver Metabolit 6-Hydroxybuspiron

Chlordiazepoxid

400–3 000 ng/ml

5–30 h

3 500 ng/ml

4

3,48

[408, 586]

Clonazepam

4–80 ng/ml

19–30 h

100 ng/ml

4

3,17

[181, 467, 586]

Diazepam und Metaboliten

200–2 500 ng/ml

24–48 h

3 000 ng/ml§

4

3,51

[224, 261, 264, 586]

Aktive Metaboliten sind Nordazepam, Oxazepam und Temazepam

Flunitrazepam

5–15 ng/ml

10–30 h

50 ng/ml

4

3,20

[80, 425]

Lorazepam

10–15 ng/ml

12–16 h

30 ng/ml

4

3,20

[164, 196, 218, 267]

Lormetazepam

2–10 ng/ml

8–14 h

100 ng/ml

4

2,98

[3, 515]

Midazolam

6–15 ng/ml

Cmax: 60–80 ng/ml

1–3 h

1 000 ng/ml

4

3,06

[35, 261, 323]

Nitrazepam

30–100 ng/ml

18–30 h

200 ng/ml

4

3,56

[467, 586]

Nordazepam

20–800 ng/ml

50–90 h

1 500 ng/ml

4

3,69

[586]

Opipramol

50–500 ng/ml

11 h

1 000 ng/ml

3

2,87

[386]

Oxazepam

200–1 500 ng/ml

4–15 h

2 000 ng/ml

4

3,49

[586]

Pregabalin

2–5 µg/ml

6 h

10 µg/ml

3

6,28

[76, 77]

Temazepam

20–900 ng/ml

5–13 h

1 000 ng/ml

4

3,51

[586]

Triazolam

2–20 ng/ml

1–5 h

40 ng/ml

4

4,12

[586]

Zolpidem

80–150 ng/ml

1–4 h

300 ng/ml

4

3,23

[586]

Zopiclon

10–50 ng/ml

5 h

150 ng/ml

4

3,48

[586]

Instabil bei Raumtemperatur; Plasma oder Serum gefroren aufbewahren (< –20 °C)

Antidementiva

Donepezil

30–75 ng/ml

70–80 h

75 ng/ml

2

2,64

[492, 563, 652]

Galantamin

30–60 ng/ml

8 h

90 ng/ml

3

3,48

[322, 333, 734]

Memantin

90–150 ng/ml

60–100 h

300 ng/ml

3

5,58

[251, 378]

Rivastigmin

- Oral 8–20 ng/ml
(1–2 h nach Einnahme)

1–2 h

40 ng/ml

3

4,00

[597]

- Pflaster 5–13 ng/ml
(1 h vor dem Aufbringen eines neuen Pflasters)

[147, 391]

Arzneimittel zur Behandlung Substanz-bezogener Störungen

Acamprosat

250–700 ng/ml

13 h

1 000 ng/ml

3

8,68

[287, 288, 424]

Buprenorphin

0,7–1,6 ng/ml

Cmax: < 9 ng/ml nach 24 mg

2–5 h

10 ng/ml (Cmax)

2

2,38

[120, 130, 383]

Bupropion plus

Hydroxybupropion

550–1 500 ng/ml

20 h

20 h

2 000 ng/ml

2

4,17

3,91

[345]

Bupropion ist instabil; Plasma oder Serum nach der Blutenentnahme eingefroren aufbewahren (–20C)

Clomethiazol

100–5 000 ng/ml

2–5 h

300 ng/ml§

4

6,19

[672]

Patienten mit Alkoholabhängigkeit tolerieren deutlich höhere Plasmaspiegel als gesunde Kontrollpersonen

Disulfiram

50–400 ng/ml

7 h

500 ng/ml

3

3,37

[203, 344, 586]

Disulfiram (DSF) ist eine Vorstufe, der aktive Metabolit Diethylthiomethylcarbamat (DDTC-Me) wurde für die TDM-geleitete Dosisfindung von Disulfiram vorgeschlagen [344]. Unter 300 mg DSF wurden Steady-State- Konzentrationen (MW ± SD) von 170 ± 10 ng/ml für DSF und 290 ± 20 ng/ml für DDTC-Me gefunden.

Levomethadon

250–400 ng/ml

14–55 h

400 ng/ml

100 ng/ml§

2

3,23

[146]

In Patienten ohne Opiat-Abhängigkeit sind effektive oder toxische Plasmakonzentrationen deutlich niedriger; bei chronischem Gebrauch können im Einzelfall „toxische“ Plasmakonzentrationen notwendig sein, um das Auftreten von Entzugssymptomen zu verhindern

Methadon

400–600 ng/ml

24–48 h

600 ng/ml

300 ng/ml§

2

3,23

[146, 188, 595]

Naltrexon plus 6β-Naltrexol

25–100 ng/ml

4 h

13 h

200 ng/ml

2

3,06

3,04

[99, 211, 252, 424]

Unter In-vivo-Bedingungen ist im Wesentlichen der weniger potente Metabolit Naltrexol wirksam

Vareniclin

4–5 ng/ml

24 h

10 ng/ml

3

4,73

[202, 532]

Antiparkinson-Medikamente

Amantadin

0,3–0,6 µg/ml

10–14 h

1,2 µg/ml

3

5,98

[320]

Biperiden

Cmax: 1–6,5  ng/ml 0,5–2 h nach 4 mg

18–24 h

13 ng/ml

3

3,21

[270]

Bornaprin

Cmax: 0,7–7,2 ng/ml 1–2 h nach 4 mg

30 h

14 ng/ml

3

3,04

[433]

Bromocriptin

Niedrigdosis (2,5 mg):
0,1–0,3 ng/ml

max. Dosis (25 mg):
1,0–4,0 ng/ml

38 h

8 ng/ml

3

1,53

[168]

Cabergolin

Cmax: 58–144 pg/ml, 0,5–4 h nach Einnahme seit mindestens 4 Wochen

63–68 h

390 pg/ml

3

2,21

[168]

Instabil bei Raumtemperatur; Plasma oder Serum gefroren aufbewahren (< –20 °C)

Carbidopa

Cmax: 20–200 ng/ml 2 h nach Einnahme

2 h

400 ng/ml

3

4,42

[574]

Instabil bei Raumtemperatur; Plasma oder Serum gefroren aufbewahren (< –20 °C)

Levodopa

Cmax: 0,9–2,0 µg/ml 0,6–0,9 h nach 250 mg kombiniert mit 25 mg Carbidopa

1–3 h

5 µg/ml

3

5,07

[4, 135, 479, 574]

Instabil bei Raumtemperatur; Plasma oder Serum gefroren aufbewahren (< –20 °C)

Eliminationshalbwertszeit und Plasmakonzentrationen steigen unter Komedikation mit Carbidopa oder Benserazid

- O-Methyl-Dopa
(aktiver Metabolit)

0,7–10,9 µg/ml

Entacapon

Cmax: 0,4–1,0 µg/ml

0,5 h

2 µg/ml

3

3,28

[304, 570]

Instabil bei Raumtemperatur; Plasma oder Serum gefroren aufbewahren (< –20 °C)

Pramipexol

0,39–7,17 ng/ml

8–12 h

15 ng/ml

3

4,73

[730]

Ropinirol

0,4–6,0 ng/ml

3–10 h

12 ng/ml

3

3,84

[657]

Tiaprid

Cmax: 1–2 µg/ml

3–4 h

4 µg/ml

3

3,05

[108]

Tolcapon

Cmax: 3–6 µg/ml

2 h

12 µg/ml

3

3,66

[177, 346]

Andere

Atomoxetin

200–1 000 ng/ml 60–90 min nach Einnahme von 1,2 mg/kg/d

4 h

2 000 ng/ml

3

3,91

[233, 302, 446, 583]

Referenzbereich gilt für Cmax, welches bei Remittern gemessen wurde; die Eliminationshalbwertszeit beträgt 21 h in PM (CYP2D6)

Dexmethylphenidat

13–23 ng/ml 4 h nach 20 mg

2 h

44 ng/ml

2

4,29

[663]

5,2–5,5 ng/ml sind mit 50 % Dopamintransporterblockade assoziiert [614]

Methylphenidat

13–22 ng/ml d-Methylphenidat 2 h nach 20 mg „immediate release” oder 6–8 h nach 40 mg „extended release”

2 h

44 ng/ml

2

4,29

[331, 422, 614]

Instabil bei Raumtemperatur; Plasma oder Serum gefroren aufbewahren (< –20 °C). Der Referenzbereich bezieht sich auf Cmax.

Modafinil

1 000–1 700 ng/ml nach 200 mg/d

10–12 h

3 400 ng/ml

3

4,21

[733]

Die Plasmakonzentrationen sind in Masseneinheiten angegeben. Eine Umrechnung in molare Einheiten erfolgt durch Multiplikation mit dem Umrechnungsfaktor (conversion factor, CF) nmol/l = ng/ml x CF.

* Empfehlungsgrade siehe Kasten auf Seite 111.

§ Der aktive Metabolit trägt zu erwünschten und unerwünschten Wirkungen bei. Die angegebenen Referenzbereiche und die Warnschwellen für das Labor beziehen sich nur auf die Muttersubstanz.

Für Bupropion, Carbamazepin, Lamotrigin und Valproinsäure sind zwei Referenzbereiche angegeben entsprechend den zwei unterschiedlichen Indikationen.

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Bestimmung der unteren Grenze des therapeutischen Referenzbereichs

Die Einschätzung eines therapeutischen Referenzbereichs beruht auf der Annahme einer unteren und einer oberen Grenze der Konzentrationen im Blut, bei denen der Arzneistoff wirksam ist. Eine allgemein akzeptierte Methode zur Berechnung dieser Grenzen gibt es nicht. Wenn immer möglich, sollte die untere Grenze des therapeutischen Bereichs eines Arzneistoffs durch Studien über die Beziehung von Plasmakonzentrationen und klinischer Wirksamkeit belegt sein. Unterhalb dieser Grenze werden im Vergleich zu einer Plazebo-Behandlung keine therapeutischen Effekte erwartet. Das optimale Studiendesign für die Auswertung der unteren Grenze des therapeutischen Bereichs ist eine randomisierte, prospektive Doppelblind-Studie, in der Patienten mit Dosierungen behandelt werden, die zu einem definierten Plasmakonzentrationsbereich des Arzneistoffs führen. Eine solche Studie wurde von Van der Zwaag und Mitarbeitern an mit Clozapin behandelten Patienten durchgeführt [678]. Die Patienten wurden auf drei verschiedene Blutspiegel des antipsychotischen Arzneistoffs eingestellt. Verglichen mit der Gruppe, die auf niedrige Blutspiegel eingestellt war, wurde bei Patienten mit mittleren und hohen Blutspiegeln eine deutliche Überlegenheit der Wirksamkeit von Clozapin festgestellt. Ähnliche Untersuchungen wurden mit Imipramin und Mirtazapin durchgeführt [98]. Solche Studien sind jedoch eine beträchtliche logistische Herausforderung. Wesentlich einfacher durchzuführen sind Studien mit fester Dosis. Sie werden daher für die Bestimmung der unteren Grenze des therapeutischen Referenzbereichs bevorzugt eingesetzt [672, 674].

Für die Abschätzung der Schwellenwerte der therapeutischen Referenzbereiche hat sich die „Receiver Operating Characteristics“ (ROC)-Analyse als hilfreich erwiesen [289]. Ein ROC-Plot ermöglicht die Identifizierung eines Cut-off-Werts, der Responder von Nonrespondern unterscheidet und dabei die Sensitivität und Spezifität des Parameters „Arzneistoffblutspiegel“ schätzt. Die Nützlichkeit der ROC-Analyse wurde für eine Reihe antipsychotischer und antidepressiver Arzneistoffe nachgewiesen [461, 505, 510, 703].

Bestimmung der oberen Grenze des therapeutischen Referenzbereichs

In der ersten Studie über TDM in der Psychiatrie wurde für Nortriptylin eine U-förmige Beziehung zwischen Plasmakonzentration und klinischer Wirkung berichtet [31]. Dem Fehlen einer Wirkung bei hohen Konzentrationen wurde der Wirkungsmechanismus des trizyklischen Antidepressivums auf monoaminerge Neurone zugeschrieben. Gemäß aktuellem Wissen scheint es jedoch wahrscheinlicher, dass die reduzierte Besserung bei hohen Konzentrationen auf der erhöhten Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen beruht. Die Obergrenze des therapeutischen Bereichs ist daher auch in dieser Leitlinie durch das Auftreten von Nebenwirkungen definiert. Für die meisten Nebenwirkungen (Typ-A-Nebenwirkungen) wird angenommen, dass sie eine Funktion der Dosis und der Wirkstoffkonzentration im Körper sind [335]. Diese Annahme ist für motorische Nebenwirkungen der Neuroleptika [536] und für unerwünschte Arzneimittelwirkungen der trizyklischen Antidepressiva [153, 282] bestätigt worden. Für Paroxetin wurde eine positive Korrelation zwischen Wirkstoffkonzentration im Blut und dem Auftreten von Symptomen eines Serotonin-Syndroms gefunden [303]. Wenn solche Daten verfügbar sind, ist es möglich, die Obergrenze des therapeutischen Bereichs zu berechnen [461].

Für viele der in Tabelle 5 aufgelisteten Psychopharmaka fehlen jedoch verwertbare Daten über den Zusammenhang zwischen Plasmakonzentration und der Häufigkeit von Nebenwirkungen. Fallberichte über Probleme bezüglich Verträglichkeit oder über Vergiftungen können oft nicht verwendet werden, da Messungen der Wirkstoffkonzentration im Blut fehlen. Sporadische Berichte über Todesfälle und Vergiftungen sind von begrenztem Wert. Die meisten Konzentrationen im Blut, von denen berichtet wird, dass sie letal waren, liegen weit über den Arzneistoffkonzentrationen, die mit einer maximalen therapeutischen Wirkung verbunden sind [544, 622]. Post-mortem-Umverteilung von Arzneistoffen aus dem bzw. in das Blut kann außerdem zu dramatischen Veränderungen der Plasmakonzentrationen führen [382, 518], wobei die Richtung der Veränderung nicht allgemein vorhersagbar ist [359].

Die Abschätzung eines oberen Schwellenwerts, oberhalb dessen die Verträglichkeit abnimmt oder das Risiko einer Vergiftung erhöht ist, ist daher schwieriger als die Einschätzung der unteren Schwelle, vor allem für Arzneistoffe mit einem breiten therapeutischen Index wie SSRIs.

Einführung einer Warnschwelle für das Labor

Wie oben erläutert, sind für die meisten Psychopharmaka die Plasmakonzentrationen mit einem erhöhten Risiko für Toxizität sehr viel höher als die in Tabelle 5 dargestellten oberen Grenzwerte des therapeutischen Referenzbereichs. Für die vorliegenden Leitlinien haben wir daher Plasmakonzentrationen definiert, oberhalb derer es unwahrscheinlich ist, dass die therapeutische Wirkung gesteigert werden kann, und darüber hinaus eine „Warnschwelle für das Labor“ neu eingeführt (Tab. 5).

Definition von Warnschwellen für das Labor

Die in dieser Leitlinie aufgeführten „Warnschwellen für das Labor“ (Tab. 5) entsprechen Arzneistoffkonzentrationen oberhalb des empfohlenen Referenzbereichs, ab denen das Labor den behandelnden Arzt unverzüglich zu verständigen hat.

Die Warnschwellen beruhen idealerweise auf Berichten über Intoleranz oder Vergiftungen, bei denen Wirkstoffkonzentrationen im Blut gemessen worden waren. Ohne Datenbasis wurde eine Plasmakonzentration festgelegt, die 2-fach höher als die obere Grenze des therapeutischen Referenzbereichs liegt.

Die Meldung des Labors sollte zu einer Dosisreduktion führen, wenn der Patient Anzeichen von Intoleranz oder Toxizität zeigt. Wenn die hohe Wirkstoffkonzentration durch den Patienten toleriert wird und gleichzeitig bei Dosisreduktion die Gefahr der Symptomverschlechterung besteht, sollte die Dosis unverändert bleiben. Die klinische Entscheidung, insbesondere wenn die Dosis nicht geändert wird, muss in der Krankenakte dokumentiert werden.

Von populationsbezogenen zu individuellen Referenzwerten

Alle in Tabelle 5 aufgeführten therapeutischen Referenzbereiche sind populationsbezogen ermittelt. Sie sind eine erste Orientierung und nicht zwangsläufig für jeden Patienten passend. Einzelne Patienten können optimal auf eine Wirkstoffkonzentration ansprechen, die außerhalb des therapeutischen Referenzbereichs liegt. Man sollte daher versuchen, für den Patienten eine optimale „individuelle therapeutische Konzentration“ zu finden [61, 523]. Für Lithium hat sich gezeigt, dass der empfohlene Plasmakonzentrationsbereich davon abhängt, ob sich der Patient in einer akuten manischen Episode oder in der Erhaltungsphase befindet [593]. Gaertner und Kollegen ermittelten in einer Studie zur Rückfallprävention für jeden einzelnen Patienten in der Phase der Erhaltungstherapie die optimale Plasmakonzentration von Clozapin für eine stabile Remission [232].

Graduierte Empfehlungen für die Messung der Blutspiegel von Neuropsychopharmaka

Der Nutzen von TDM hängt von der klinischen Situation und dem jeweiligen Medikament ab. Bei Verdacht auf Non-Compliance oder Intoxikation ist die Messung von Blutspiegeln generell für jedes Medikament und jeden Patienten sinnvoll. Es ist jedoch immer noch umstritten, bei welchen Psychopharmaka TDM in der klinischen Routine eingesetzt werden sollte. Basierend auf empirischen Daten wurden in den Leitlinien von 2004 fünf Empfehlungsgrade zum Einsatz von TDM für 65 Psychopharmaka definiert. Diese Definitionen wurden überarbeitet und auf vier Empfehlungsgrade reduziert, die nunmehr von „dringend empfohlen“ bis „potenziell nützlich“ wie folgt definiert sind (siehe Kasten).

Graduierte Empfehlungen zur Anwendung von TDM ohne spezifische Fragestellung

1 = TDM dringend empfohlen

Evidenz: Die berichteten therapeutischen Referenzbereiche sind durch Studien validiert. Kontrollierte klinische Studien haben positive Effekte von TDM nachgewiesen. Es gibt Berichte über Unverträglichkeit oder Vergiftungen bei hohen Plasmakonzentrationen.

Empfehlung: TDM ist für die Dosisfindung und für spezielle Indikationen dringend empfohlen. Für eine Behandlung mit Lithium ist TDM obligat.

Klinische Konsequenzen: Bei therapeutischen Plasmakonzentrationen besteht die höchste Wahrscheinlichkeit des Ansprechens bzw. einer Remission; bei „subtherapeutischen“ Plasmakonzentrationen ist in der Akutbehandlung die Ansprechrate mit Plazebo vergleichbar, unter chronischer Behandlung besteht ein erhöhtes Risiko für einen Rückfall. Bei „supratherapeutischen“ Plasmakonzentrationen besteht ein erhöhtes Risiko für eine Unverträglichkeit oder Vergiftung.

2 = TDM empfohlen

Evidenz: Die berichteten therapeutischen Referenzbereiche wurden aus Untersuchungen gewonnen, bei denen Plasmakonzentrationen unter therapeutisch wirksamen Dosierungen mit den klinischen Wirkungen korreliert wurden. Es gibt Berichte über verminderte Verträglichkeit oder Vergiftungen bei „supratherapeutischen“ Plasmakonzentrationen.

Empfehlung: TDM ist für die Dosisfindung und für spezielle Indikationen oder Problemlösungen empfohlen.

Klinische Konsequenzen: TDM erhöht die Wahrscheinlichkeit des Ansprechens bei Therapieversagern. Bei „subtherapeutischen“ Plasmakonzentrationen besteht ein erhöhtes Risiko für schlechtes Ansprechen; bei „supratherapeutischen“ Plasmakonzentrationen besteht ein erhöhtes Risiko für Unverträglichkeit oder Vergiftung.

3 = TDM nützlich

Evidenz: Die berichteten therapeutischen Referenzbereiche wurden aus Plasmakonzentrationen errechnet, die unter wirksamer Dosierung in pharmakokinetischen Studien gefunden wurden. Untersuchungen über Plasmakonzentrationen und davon abhängige pharmakodynamische Wirkungen fehlen bisher, oder sie beruhen auf retrospektiven Analysen von TDM-Daten, einzelnen Fallberichten oder klinischer Erfahrung.

Empfehlung: TDM ist nützlich für spezielle Indikationen oder bei spezifischen Problemen.

Klinische Konsequenzen: Durch TDM kann man einschätzen, ob Plasmakonzentrationen für eine bestimmte Dosis plausibel sind oder ob bei Nonrespondern, die zu niedrige Plasmakonzentrationen aufweisen, durch Dosissteigerung eine klinische Besserung erwartet werden kann.

4 = TDM potenziell nützlich

Evidenz: Plasmakonzentrationen korrelieren aufgrund besonderer pharmakologischer Eigenschaften des Arzneimittels nicht mit klinischen Effekten; beispielsweise bei irreversibler Blockade eines Enzyms, oder die Dosierung kann leicht anhand klinischer Symptome eingestellt werden, wie zum Beispiel Schlafinduktion durch Hypnotika.

Empfehlung: TDM wird nicht für die Dosisfindung empfohlen, kann aber für spezielle Indikationen oder besondere Probleme potenziell nützlich sein.

Klinische Konsequenzen: TDM sollte auf spezifische Fragestellungen beschränkt werden.

Nach der Literatur-basierten Analyse wurde TDM für 15 der 128 untersuchten Neuropsychopharmaka als „dringend empfohlen“ eingestuft und für 52 als „empfohlen“. Für 44 Neuropsychopharmaka wurde TDM als „nützlich“ und für 19 als „potenziell nützlich“ (Tab. 5) eingestuft.

TDM wird nach Tabelle 5 für die meisten trizyklischen Antidepressiva „dringend empfohlen“. Denn es reduziert das Risiko von Vergiftungen [103, 459, 510, 718]. Für viele trizyklische Antidepressiva konnte ein Zusammenhang zwischen Plasmakonzentration und klinischer Wirksamkeit gezeigt werden. Für SSRI ist TDM in der klinischen Praxis von geringer klinischer Bedeutung [6, 537, 644], da die Toxizität dieser Antidepressiva gering ist [166, 314, 646, 715]. Daten aus Schweden zeigen allerdings, dass TDM von SSRI bei älteren Patienten zu einer kostengünstigeren Behandlung führt, indem man mit TDM die minimale effektive Dosis ermittelt [410]. Für Citalopram ergab eine aktuelle Beobachtungsstudie, dass niedrige Plasmakonzentrationen, die eine Woche nach Behandlungsbeginn gemessen worden waren, prädiktiv für späteres Therapieversagen waren [491]. Patienten, die Citalopram-Plasmakonzentrationen über 50 ng/ml aufwiesen, zeigten signifikant besseres Ansprechen auf der Hamilton-Rating-Skala für Depression. Einen Nachweis für eine statistisch signifikante Beziehung zwischen Wirkstoffkonzentration und Therapieeffekt gibt es bisher weder für die tetrazyklischen Antidepressiva Maprotilin, Mianserin und Mirtazapin noch für Trazodon und Reboxetin und die MAO-Hemmer Moclobemid und Tranylcypromin.

Für die typischen Antipsychotika Haloperidol, Perphenazin und Fluphenazin und für die atypischen Antipsychotika Amisulprid, Clozapin, Olanzapin und Risperidon wird TDM dringend empfohlen (Tab. 5). Eine Überdosierung kann zu extrapyramidalen Nebenwirkungen führen. Die Vermeidung einer Überdosierung von typischen Antipsychotika durch TDM wird daher eher als Verbesserung der Lebensqualität und weniger als eine Steigerung der Arzneimittelsicherheit angesehen [136]. Für Clozapin steigt mit den Blutspiegeln das Risiko für Krampfanfälle [507]. TDM von Antipsychotika ist auch nützlich, wenn von einer oralen auf eine Depot-Form oder umgekehrt umgestellt wird.

Für die stimmungsstabilisierenden und/oder antimanischen Medikamente Lithium, Valproinsäure und Carbamazepin sind die therapeutischen Referenzbereiche und toxische Konzentrationen gut validiert. Deshalb wird TDM für diese Arzneistoffe dringend empfohlen (Tab. 5). Für Lithium gilt TDM als Standard guter klinischer Praxis [170, 185, 280, 593, 706, 721]. Bei langfristiger Nutzung werden Plasmakonzentrationen von 0,5 bis 0,8 mmol/l empfohlen. Für eine akute Behandlung mit Lithium kann es gerechtfertigt sein, die Konzentration auf bis zu 1,2 mmol/l zu erhöhen.

Arzneimittel mit antidementiven Eigenschaften sind Donepezil, Rivastigmin, Galantamin und Memantin. TDM wird nur selten bei der medikamentösen Behandlung von Demenzen eingesetzt, obwohl es Hinweise für einen Nutzen gibt. Für Donepezil wurde gezeigt, dass bei Plasmakonzentrationen über 50 ng/ml der therapeutische Effekt deutlich besser ist als bei niedrigeren Wirkstoffkonzentrationen [563].

Die meisten Anxiolytika und Hypnotika gehören zur Klasse der Benzodiazepine. Anxiolytische und hypnotische Effekte treten rasch ein. Die Behandlung kann daher durch den unmittelbaren klinischen Eindruck gesteuert werden. Bei Ausbleiben einer therapeutischen Wirkung unter üblicher Dosierung kann TDM jedoch klären, ob dies durch pharmakokinetische Besonderheiten oder durch Toleranzausbildung aufgrund von Medikamentenmissbrauch bedingt ist. Bei der Behandlung von Panikattacken kann TDM von Alprazolam nützlich sein [722].

Zur Behandlung der Opiat-Abhängigkeit werden die Opiatagonisten Methadon, R-Methadon (Levomethadon), Buprenorphin, l-a-Acetylmethadol (LAAM) und Slow-Release-Formulierungen von Morphin verwendet. TDM ist für Patienten unter Behandlung mit Methadon oder R-Methadon indiziert. Die Nützlichkeit von TDM für die Überwachung der Behandlung mit den „Anti-Craving“-Medikamenten Acamprosat und Naltrexon, die zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit eingesetzt werden, wurde vor kurzem untersucht [99]. TDM wurde empfohlen, um die moderate Wirksamkeit dieser Arzneistoffe zu steigern.

Für Antikonvulsiva ist TDM gut etabliert, vor allem für alte Wirkstoffe, die toxischer sind als die neuen [499].

Für Parkinson-Medikamente ist TDM bisher nicht etabliert. Die Datenlage für Dopaminagonisten ist zu schwach, um für die Festlegung auf Referenzbereiche eingesetzt werden zu können. Bezüglich Levodopa ist eine Korrelation zwischen Plasmakonzentration und kurzfristiger klinischer Reaktion beschrieben [479]. Die neurologischen Arzneistoffe wurden in diese Leitlinie eingeschlossen (Tab. 1 und 5), da psychiatrische Patienten gegebenenfalls Parkinson-Medikamente erhalten können, um unerwünschte motorische Wirkungen der Psychopharmaka zu reduzieren. Für die meisten dieser Arzneistoffe sind Cmax-Werte angegeben.

Indikationen für die Messung der Plasmakonzentrationen von Psychopharmaka

Tabelle 6 ist eine Liste von Indikationen für TDM in der Psychiatrie. Welche Indikation zutreffend ist, muss im Einzelfall individuell geprüft und bewertet werden. Ähnlich wie bei allen diagnostischen Tests sollte TDM nur angefordert werden, wenn das Ergebnis eine Antwort auf eine klar definierte Fragestellung liefern kann.

Tab. 6. Typische Indikationen zur Anforderung einer Blutspiegelmessung in der Psychiatrie

Dosisfindung nach Eindosierung oder Dosisänderung

Obligatorisches TDM aus Gründen der Arzneimittelsicherheit (z. B. Lithium)

Verdacht auf unzuverlässige Einnahme der Medikamente, unzureichende Adhärenz

Kein/ungenügendes Therapieansprechen bei empfohlener Dosis

Unerwünschte Arzneimittelwirkung bei empfohlener Dosis

Kombination von Medikamenten mit Wechselwirkungspotenzial

TDM in Pharmakovigilanzprogrammen

Rückfallprävention unter Erhaltungstherapie

Rezidiv unter Erhaltungstherapie bei empfohlener Dosis

Genetische Besonderheit im Arzneimittelmetabolismus (Defektmutante, Genmultiplikation)

Schwangere oder stillende Patientin

Patient im Kindes- oder Jugendalter (bis 18 Jahre)

Alterspatient (> 65 Jahre)

Patient mit verminderter Intelligenz

Patient mit pharmakokinetisch relevanter Komorbidität (z. B. Leberfunktionsstörung oder Niereninsuffizienz)

Forensischer Patient

Arzneimittelumstellung auf Generikum

Für Arzneimittel mit gut definierten therapeutischen Referenzbereichen und mit einem engen therapeutischen Index sollten die Plasmakonzentrationen auch ohne spezifische Fragestellung für die Dosisfindung nach Eindosierung oder Dosisänderung gemessen werden. Für Lithium und 14 Antidepressiva, Antipsychotika und Antikonvulsiva sind positive Effekte von TDM nachgewiesen worden (Tab. 5). Für Lithium ist TDM aus Gründen der Sicherheit zwingend geboten.

Bei Verdacht auf Non-Compliance oder bei mangelhafter klinischer Besserung unter der empfohlenen Dosierung ist TDM ein wertvolles Hilfsmittel für die Behandlung mit allen in dieser Leitlinie aufgeführten Arzneistoffen. Compliance ist ein Problem während der Dauermedikation [10, 55, 401]. Bei Patienten mit Schizophrenie [55, 351] und bei Patienten mit unipolaren oder bipolaren Störungen reicht die Häufigkeit von Non-Compliance von 10 bis 69 % [401, 439]. Um die Compliance zu überprüfen, werden verschiedene mehr oder weniger unsichere Methoden wie Tabletten-Zählen, Hinweise in den täglichen Kadex-Aufzeichnungen, direktes Befragen des Patienten oder das klinische Urteil des behandelnden Arztes verwendet [11, 355, 685, 708]. Studien haben gezeigt, dass Ärzte die Compliance ihrer Patienten nicht verlässlich vorhersagen können [104, 579]. TDM ist eine große Hilfe, da es sich um eine objektive Methode handelt, die dem behandelnden Arzt anzeigt, ob das Medikament in einer Konzentration vorliegt, die für die Besserung der Symptome wahrscheinlich ausreicht. Abweichungen vom erwarteten dosisbezogenen Referenzbereich (Tab. 4) geben Hinweise, ob der Patient seine Medikamente genommen hat, wobei die gleichzeitige Bestimmung der Metaboliten zusätzlich klären kann, ob das Medikament auch kontinuierlich genommen wurde. Zur Interpretation müssen jedoch mögliche Wechselwirkungen mit Begleitmedikamenten, die zu pharmakokinetischen Interaktionen führen können, berücksichtigt werden (Tab. 3). Reis und Mitarbeiter [546] analysierten durch wiederholte Messung der Blutspiegel die Compliance von Patienten, die mit Sertralin behandelt wurden. Aus der Variation des Verhältnisses der Konzentrationen von Norsertralin zu Sertralin konnte auf versteckte und partielle Non-Adhärenz geschlossen werden. Um diese Vorgehensweise praktisch nutzen zu können, wurden die vorliegenden Leitlinien mit Daten über zu erwartende Konzentrationsverhältnisse Metabolit zu Muttersubstanz für 32 Psychopharmaka aus Daten der Literatur berechnet (Tab. 2). Darüber können Hinweise erhalten werden, ob eine gemessene niedrige Plasmakonzentration durch reduzierte Bioverfügbarkeit, beschleunigten Abbau oder mangelnde Compliance bedingt ist. Für weitergehende Analysen ist zu empfehlen, mehrere Blutproben pro Tag abzunehmen. Die gemessenen Plasmakonzentrationen können dann mit errechneten Plasmakonzentrationen verglichen werden, die anhand bekannter pharmakokinetischer Daten zu erwarten sind [4, 78, 340, 626, 654]. Dann kann man relativ sicher erschließen, ob reduzierte Bioverfügbarkeit, beschleunigter Abbau oder mangelnde Compliance ursächlich für die ungewöhnlich niedrigen Plasmaspiegel waren.

Wenn eine klinische Verbesserung unter empfohlenen Dosen nicht ausreichend ist und das Medikament gut vertragen wird, kann TDM klären, ob das Medikament zu niedrig dosiert ist und ob es sinnvoll ist, die Dosis zu erhöhen.

Wenn unter zugelassenen Dosen unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten, kann die Messung der Plasmakonzentration klären, ob die Nebenwirkungen durch zu hohe Wirkstoffkonzentrationen verursacht wurden. Dies ist dann besonders relevant, wenn eine klinische Besserung erzielt wurde. So lässt es sich prüfen, ob die Dosis ohne Wirkverlust verringert werden kann. Dies ist wahrscheinlich, wenn die Plasmakonzentrationen im oberen therapeutischen Referenzbereich (Tab. 5) oder darüber liegen.

Bei der Kombination mit Arzneistoffen, die Inhibitoren oder Induktoren Arzneimittel-metabolisierender Enzyme sind (Tab. 3), werden pharmakokinetische Wechselwirkungen auftreten, wenn die Komedikation ein Substrat des gehemmten oder induzierten Enzyms ist (Tab. 1). Bei Kombinationen mit einem Induktor oder Inhibitor (Tab. 3) sollte die Anpassung der Dosis mit Hilfe von TDM gesteuert werden, um den Verlust der Wirksamkeit, eine schlechte Verträglichkeit oder eine Intoxikation durch Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln zu vermeiden [215, 244, 594]. In Bezug auf Lebensgewohnheiten ist Rauchen von hoher klinischer Relevanz für Arzneimittel, die Substrate von CYP1A2 sind (Tab. 1). Dieses Isoenzym wird dosisabhängig durch Bestandteile von Zigarettenrauch (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, nicht Nicotin) induziert. Seine Aktivität steigt bei 1 bis 5, 6 bis 10 bzw. > 10 Zigaretten pro Tag um das 1,2-, 1,5- bzw. 1,7-fache [201]. Auf der anderen Seite nimmt die CYP1A2-Aktivität bis zum vierten Tag nach abrupter Beendigung starken Rauchens deutlich ab [200]. Die Effekte des Rauchens bzw. Rauchstopps sollten daher berücksichtigt werden, wenn Patienten unter Therapie mit einem CYP1A2-Substrat (Tab. 1) wie Clozapin [81, 676], Duloxetin [222] oder Olanzapin [749] behandelt werden. Es sollte auch erwähnt werden, dass viele pharmakokinetische Arzneimittelinteraktionen entweder zufällig durch die Messung der Blutspiegel oder durch eine retrospektive Analyse von TDM-Datenbanken gefunden werden [112, 537].

In Pharmakovigilanz-Programmen wird die Sicherheit der Medikamenteneinnahme unter Alltagsbedingungen untersucht [271, 285]. Im Falle beobachteter Nebenwirkungen ist die Messung der Plasmakonzentration höchst hilfreich, um die Ursachen für eine unerwünschte Arzneimittelwirkung zu klären [335].

Rückfallprävention ist ein wesentliches Ziel der Erhaltungstherapie. Regelmäßiges TDM ist eine relativ kostengünstige Methode, um Rückfälle, die zur Hospitalisierung führen können, zu verhindern [377]. Bei schizophrenen Patienten hat sich gezeigt, dass Schwankungen der Clozapin-Blutspiegel prädiktiv für Rückfälle [232, 670] bzw. Hospitalisierungen [627] sind. Die regelmäßige Überprüfung der Arzneistoffspiegel sorgt erfahrungsgemäß für eine zuverlässigere Einnahme der Medikation und senkt damit das Risiko eines Rückfalls durch Absetzen der Medikamente. Ein Tag im Krankenhaus ist etwa 4- bis 16-mal teurer als eine Blutspiegelmessung eines Arzneistoffs im Labor.

Empfehlung

Obwohl die klinische Evidenz begrenzt ist, empfehlen wir aus eigener Erfahrung eine regelmäßige Messung der Blutspiegel unter Erhaltungstherapie, mindestens alle 3 bis 6 Monate, um Rückfälle und Hospitalisierungen zu verhindern. Die Häufigkeit von Blutspiegeluntersuchungen sollte erhöht werden, wenn der Patient bekanntermaßen zu Non-Compliance neigt. Ebenso sollte TDM bei pharmakokinetisch relevanten Änderungen der Komedikation oder des Rauchverhaltens eingesetzt werden.

Bei Patienten mit genetischen Besonderheiten von Enzymen des Arzneimittelabbaus müssen die Dosierungen angepasst werden. Kirchheiner und Mitarbeiter [362, 365] berechneten aufgrund pharmakokinetischer und pharmakodynamischer Erkenntnisse notwendige Dosisanpassungen für PM oder UM von CYP2D6. Doch auch im Fall eines bestätigten abnormen CYP-Genotyps wird TDM empfohlen, da die Genotypisierung nur grob vorhersagen kann, in welchem Umfang sich Blutspiegel beim individuellen Patienten ändern [496, 497, 625].

Für spezielle Patientengruppen, wie Schwangere oder stillende Mütter, Kinder oder Jugendliche [373, 194], Menschen mit geistigen Behinderungen oder ältere Patienten, insbesondere Patienten über 75 Jahren [374], wird TDM unbedingt zur Risikominimierung empfohlen.

Bei jeder Psychopharmakotherapie von schwangeren oder stillenden Frauen sollte sichergestellt werden, dass die Plasmakonzentration des Arzneistoffs im therapeutischen Referenzbereich ist, um seitens der Mutter das Risiko eines Rückfalls und seitens des Fötus bzw. Kindes die Arzneistoffexposition [169, 174] zu minimieren. Die renale Clearance und die Aktivität der Isoenzyme CYP3A4, CYP2D6 und CYP2C9, sowie von Uridin-5‘-diphosphat-Glucuronosyltransferase sind während der Schwangerschaft erhöht, während die Aktivitäten von CYP1A2 und CYP2C19 verringert sind [21]. TDM sollte bei Schwangeren und/oder Müttern mindestens einmal pro Trimester und innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt durchgeführt werden [65].

Viele Psychopharmaka sind für den Einsatz bei Kindern und Jugendlichen nicht zugelassen [248]. Während der Entwicklung ändern sich Pharmakokinetik und Pharmakodynamik [194, 438, 514, 516]. Bei Jugendlichen, die unter psychotischen Störungen leiden, ist komorbider Arzneimittelmissbrauch sehr verbreitet, und die Zuverlässigkeit der Einnahme von Antipsychotika ist in der Regel marginal [318]. Daher ist TDM bei diesen Patienten dringend empfohlen. Zur Verbesserung der Datenlage über die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Psychopharmaka unter Alltagsbedingungen wurde ein TDM-Netzwerk für Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie eingerichtet (siehe www.tdm-kjp.de/eng/contact.html).

Bei älteren Patienten, die häufig überempfindlich auf Arzneistoffe reagieren, ist TDM sinnvoll, um zu klären, ob pharmakokinetische oder -dynamische Ursachen vorliegen, wenn unerwünschte Wirkungen auftreten [666]. Altern ist mit stetig zunehmenden Beeinträchtigungen der funktionalen Reserven verschiedener Organe verbunden [407], insbesondere die Niere ist betroffen. Auch die Körperzusammensetzung verändert sich signifikant [361, 374]. Die hepatische Clearance kann bis zu 30 % reduziert sein. Dabei sind eher Phase-I-Reaktionen als Phase-II-Reaktionen beeinträchtigt. Auf der anderen Seite gibt es keine generellen altersabhängigen Veränderungen in der CYP-Isoenzym-Aktivität [374]. Altersbedingte Veränderungen in physiologischen und pharmakokinetischen Funktionen sowie die häufige Komorbidität und Polypharmazie erschweren die Pharmakotherapie bei älteren Patienten [125]. Daher steigt mit zunehmendem Alter vor allem die Variabilität der Pharmakokinetik und -dynamik. Das Ansprechen auf Psychopharmaka ist bei Alterspatienten erfahrungsgemäß schwächer als bei jungen Patienten. TDM sollte daher für diese Patienten eingesetzt werden, insbesondere um die Sicherheit und Verträglichkeit zu verbessern.

Bei Personen mit geistiger Behinderung werden bevorzugt Antipsychotika der neuen Generation verwendet. Kürzlich veröffentlichte Leitlinien empfehlen TDM für diese Patienten zumindest dann, wenn sie Risperidon oder Olanzapin erhalten [158]. Aus ethischen und rechtlichen Gründen sind die Patienten mit geistiger Behinderung aus klinischen Studien ausgeschlossen. Auf der anderen Seite müssen viele dieser Patienten Medikamente einnehmen. Bei diesen Personen kann es schwierig sein, zwischen krankheits- und medikamentenbedingten Gründen einer Symptomverschlechterung zu unterscheiden. Zur Abklärung wird TDM empfohlen [158].

In der forensischen Psychiatrie, in der vor allem Antipsychotika zum Einsatz kommen, ist das primäre Behandlungsziel die Unterdrückung von gefährlichem Verhalten [458, 462]. Um konsequent das Risiko für Gewalt und Aggression zu reduzieren, ist die Einnahme der verordneten Medikation von wesentlicher Bedeutung [658]. Daher wird TDM für diese Patientengruppe unbedingt empfohlen. Es ist jedoch nicht nachgewiesen, ob Plasmakonzentrationen, die bei Patienten der Allgemeinpsychiatrie wirksam sind, auch bei forensisch-psychiatrischen Patienten wirksam sind. Castberg und Spigset [113] analysierten Daten einer forensischen Hochsicherheits-Einheit und stellten fest, dass bei forensischen Patienten höhere Dosen als bei einer Kontrollgruppe verabreicht wurden. Die dosisabhängigen Plasmakonzentrationen von Olanzapin waren in der Gruppe der forensischen Patienten im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant niedriger, die von Quetiapin aber höher.

Hinweise auf ein auftretendes Problem nach dem Wechsel von einem Originalpräparat auf ein Generikum (und umgekehrt) sind derzeit noch Gegenstand der Forschung und Daten hierzu sind bislang rar [124, 139].

Eine weitere mögliche Indikation für TDM, welche nicht in Tabelle 6 aufgeführt ist, ergibt sich aus der zunehmenden Verfügbarkeit von gefälschten Arzneimitteln über das Internet [599]. Die WHO hat im Jahr 2006 ein Programm gestartet, um diesen illegalen Handel zu bekämpfen. Es liegen keine Daten über den illegalen Markt für Psychopharmaka vor, aber Patienten können zusätzliche Medikamente (meist zur Selbstmedikation) aus dieser Quelle beziehen. Die Hersteller gefälschter Medikamente halten sich oft nicht an die Vorschriften zu Reinheit und Stabilität und erhöhen somit das Risiko für Wechselwirkungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen.

Praktische Hinweise für TDM in der Psychiatrie

Voraussetzung für einen effektiven TDM-Service ist die Verfügbarkeit von geeigneten analytischen Methoden. Die Ergebnisse sollten dem behandelnden Arzt innert 48 Stunden vorliegen. Zur Ergebnismitteilung gehört auch eine Befundkommentierung durch einen Experten, der über pharmakokinetisches und pharmakotherapeutisches Wissen verfügt [184]. Wie in Abbildung 1 dargestellt, beginnt TDM mit der Anforderung einer Blutspiegelmessung durch den Arzt und endet mit der Entscheidung des Arztes, wie die Psychopharmakotherapie des einzelnen Patienten durch den behandelnden Arzt angepasst werden soll.

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Abb. 1. Schematische Darstellung der Vorgehensweise bei Anwendung von TDM für die Psychopharmakotherapie. TDM ohne spezifische Fragestellung (Verlaufskontrolle) wird in erster Linie bei Arzneistoffen mit engem therapeutischem Index und gut definiertem therapeutischem Referenzbereich angewendet. TDM ist im Einzelfall für jeden Arzneistoff sinnvoll, wenn es um spezielle Probleme geht, wie fehlendes Ansprechen oder Auftreten von Nebenwirkungen unter empfohlener Dosierung (siehe Tab. 6).

Anforderung einer Blutspiegelmessung

Wie bereits erwähnt, sollte eine Blutspiegelmessung nur angefordert werden, wenn es klare Hinweise gibt, dass das Ergebnis eine Antwort auf eine spezielle Frage geben kann. Wer sich über die Fragestellung nicht im Klaren ist, wird von dem Ergebnis wenig Hilfe erwarten können. Typische Indikationen sind in Tabelle 6 aufgelistet. Zur Problemlösung reicht eine einzelne Messung oft nicht aus. Zum Beispiel kann eine Reihe von Messungen in angemessenen Zeitabständen erforderlich sein, um zu klären, ob ein niedriger Blutspiegel entweder durch schlechte Compliance, reduzierte Bioverfügbarkeit oder ungewöhnlich rasche Verstoffwechselung verursacht wird.

Eine TDM-Anforderung erfordert ein ausgefülltes Antragsformular (Abb. 2). Dies ist bedeutsam für eine effektive Laboranalyse und eine angemessene Interpretation der Ergebnisse [501, 635]. Das Formular sollte den Patienten per Namen oder Code identifizieren, sowie demographische Daten, Diagnose, Medikation, Grund für die Anforderung, den Wirkstoffnamen und möglichst auch den Handelsnamen des Medikaments sowie Dosis, Galenik, Zeitpunkt der letzten Änderung der Dosis und der Blutentnahme enthalten. Ein kurzer Kommentar zur klinischen Situation ist notwendig, wenn mit dem Befund Empfehlungen gegeben werden sollen. Wir empfehlen die Verwendung von validerten Ratingskalen zur objektiven Symptomerfassung, wie beispielsweise die Clinical-Global-Impression-(CGI-)Skala [283], um die Schwere der Erkrankung und die therapeutische Verbesserung zu quantifizieren. Um auch die Häufigkeit und Schwere von Nebenwirkungen zu bewerten, ist die Verwendung der UKU-Skala sinnvoll [402]. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass es viele behandelnde Ärzte ablehnen oder für überflüssig halten, detaillierte Informationen zu dokumentieren. Die Angaben auf dem Anforderungsschein sind oft unvollständig. Alternativ kann interessierten Ärzten vom Labor eine telefonische Beratung angeboten werden.

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Abb. 2. Formular zur Anforderung einer Blutspiegelmessung

Wie oben ausgeführt, ist es absolut notwendig, das Anforderungsformular ausreichend und vollständig auszufüllen, wenn vom Labor eine Interpretation der Ergebnisse erwartet wird. Dabei hat die Anforderung per EDV Vorteile. Es ist preiswert und übermittelt die für die Interpretation relevanten Informationen auf komfortable Weise. Die computerisierte Anforderung ist jedoch noch nicht weit verbreitet, aber effektive Programme sind entwickelt und werden bald zur Verfügung stehen (z. B. www.konbest.de).

Blutentnahme

Üblicherweise werden für TDM die Arzneistoffkonzentrationen in Plasma- oder Serum-Proben gemessen. Die Analyse von Vollblut, die lange Zeit für Immunsuppressiva mittels Immunoassays verwendet wurde [693], kommt für TDM in der Psychiatrie nicht infrage. Es gibt keinen Konsens, ob Plasma oder Serum bevorzugt werden sollte. Die wenigen verfügbaren Vergleichsuntersuchungen sprechen dafür, dass aus Serum oder Plasma gewonnene Werte gleichgesetzt werden können [308]. Die meisten Psychopharmaka werden intensiv an Blutzellen und Blutproteine gebunden. Für Imipramin wurde gezeigt, dass der Arzneistoff rasch und fast vollständig während einer einzigen Passage durch das Gehirn aus dem Blut ins Hirngewebe extrahiert wird [555]. Die Extraktion wird dabei nicht durch die Anwesenheit von Albumin, Lipoproteine oder Erythrozyten beeinflusst. Dazu passend fand man für Nortriptylin keine signifikante Beziehung zwischen freier Wirkstofffraktion und klinischem Ansprechen [506]. Einen Zusammenhang zwischen klinischem Ansprechen und Blutspiegel ist bisher nur für die Gesamtfraktion der Arzneistoffe gezeigt (gebunden plus frei). Daher beziehen sich die in diesen Leitlinien angegebenen Konzentrationen neuropsychiatrischer Arzneistoffe in Übereinstimmung mit der Literatur jeweils auf die Gesamtfraktion. Die Analyse von Urin, Liquor, Tränenflüssigkeit, Haare oder Muttermilch sind bislang für TDM von Psychopharmaka nicht etabliert. Es gibt bis jetzt keine validen Daten zu therapeutischen Konzentrationen. Die Speichelgewinnung ist eine nicht-invasive Methode [20, 25, 356], was insbesondere bei Kindern vorteilhaft ist. Allerdings entspricht die Wirkstoffkonzentration im Speichel dem nicht proteingebundenen Anteil des Arzneistoffs im Blut. Da für die meisten Psychopharmaka der freie Anteil nur 10 % oder weniger der Gesamtkonzentration ausmacht, kann es Nachweisprobleme geben, wenn Speichel statt Plasma oder Serum verwendet wird. In jedem Fall müssen weitere Daten über die Verwendung von Speichel erarbeitet werden.

Bis auf wenige Ausnahmen werden für TDM Talspiegelmessungen unter Steady-State-Bedingungen durchgeführt. Blut sollte daher nach frühestens vier Eliminations-Halbwertszeiten nach Beginn bzw. Änderung einer Dosierung und während der terminalen Beta-Eliminations-Phase abgenommen werden. Für die meisten Psychopharmaka variieren die Halbwertszeiten zwischen 12 und 36 Stunden (Tab. 5). Ausnahmen sind Quetiapin, Trazodon oder Venlafaxin, deren Halbwertszeiten nur etwa 6 Stunden betragen, sowie Fluoxetin und Aripiprazol, die lange Halbwertszeiten haben (Tab. 5). In der klinischen Praxis ist der günstigste Zeitpunkt der Blutentnahme für die meisten Psychopharmaka eine Woche nach Erreichen einer stabilen täglichen Dosierung und unmittelbar vor Einnahme der morgendlichen Dosis. Letztere erfolgt in der Regel im Abstand von 12 bis 16 Stunden nach abendlicher Einnahme oder von 24 Stunden, wenn das Medikament einmal täglich eingenommen wird. Wenn aus logistischen Gründen die Blutentnahme nur am späten Vormittag erfolgen kann, sollte der Patient die morgendliche Medikamenteneinnahme vor der Blutentnahme ausfallen lassen bzw. verschieben. Bei ambulanten Patienten ist es für die Interpretation wichtig, den genauen Zeitpunkt der letzten Dosis anzugeben. Talspiegel können dann durch eine pharmakokinetische Modellrechnung berechnet werden.

Bei Patienten mit einem antipsychotischen Depotpräparat sollte das Blut unmittelbar vor der nächsten Injektion abgenommen werden. Formulierungen von Antipsychotika wie Haloperidoldecanoat oder Risperidon in Mikrosphären sind durch eine langsame Wirkstofffreisetzung nach intramuskulärer Verabreichung charakterisiert. Maximale Plasmakonzentrationen von Depot-Antipsychotika der ersten Generation werden 1 bis 14 Tage nach der Injektion erreicht, und die scheinbare Halbwertszeit liegt bei 2 bis 3 Wochen [647]. Ähnliche Eigenschaften weist das neu eingeführte Paliperidon-Palmitat auf [131]. Für die Freisetzung von Risperidon aus Mikrosphären beträgt die mittlere Zeit bis zur maximalen Konzentration 4 Wochen bei einer Plasmahalbwertszeit von 4 bis 6 Tagen [647]. Für andere Arzneistoffe in retardierten Formulierungen wie Paliperidon [70] oder Quetiapin [212] muss die Zeit der Einnahme der Medikamente für die korrekte Interpretation beachtet werden (siehe Tab. 5). Bei diesen Formulierungen ist der Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration verzögert, aber die Eliminationshalbwertszeit bleibt im Wesentlichen unverändert. Das lang wirkende Olanzapinpamoat ist eine Depotform, bei der das Salz den Wirkstoff langsam aus dem Muskelgewebe ins Blut freisetzt [399]. Allerdings löst sich der Wirkstoff schnell, wenn das Depot mit Blut in Kontakt kommt. Dann kommt es zu hohen Plasmakonzentrationen und konzentrationsabhängig zu starker Sedierung bis hin zum Delir, dem sogenannten Postinjektionssyndrom [399, 647]. Angesichts dieses speziellen Problems kann es sinnvoll sein, die Plasmakonzentration von Olanzapin kurz, das heißt etwa zwei Stunden nach der Injektion zu messen, um zu prüfen, ob die Blutspiegel rasch ansteigen. Dieser Ansatz erfordert allerdings eine Quantifizierung und Meldung des Olanzapin-Spiegels innerhalb von etwa zwei Stunden.

TDM kann jederzeit nach Medikamenten-Einnahme durchgeführt werden, wenn unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten. In diesem Falle ist es nicht nötig, Talspiegel zu messen, aber das Dosierungsschema sollte für die Interpretation des Befundes mitgeteilt werden.

Lagerung und Versand

Wenn die Blutproben aufbewahrt oder eingefroren versandt werden sollen, ist es erforderlich, das Serum bzw. Plasma vor dem Einfrieren herzustellen, da es wegen der Hämolyse nicht möglich ist, Serum oder Plasma aus gefrorenem Blut zu gewinnen. Bis auf wenige Ausnahmen können Serum- bzw. Plasmaproben im Dunkeln (bei 4 °C) für mindestens 24 Stunden ohne Substanzverlust gelagert werden.

Die meisten Proben können in nicht eingefrorenem Zustand versandt werden [305]. Ausnahmen sind Licht- und/oder Sauerstoff-empfindliche Substanzen. Dies betrifft Bupropion und Methylphenidat. Die Proben müssen sofort nach der Blutentnahme abzentrifugiert oder extrahiert und stabilisiert werden (siehe Tab. 5). Proben für Olanzapin-Bestimmungen müssen tiefgefroren (–20 °C) gelagert werden, wenn sie nicht innerhalb von 72 Stunden analysiert werden [305]. Das Labor sollte auf seiner Website und auf dem Anforderungsschein angeben, wie Proben zu sammeln (Blutvolumen, Kennzeichnung der Proben), zu lagern und zu versenden sind.

Laboruntersuchung

Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung von TDM sind selektive und empfindliche Methoden für die quantitative Bestimmung der Arzneistoffe und ihrer Metaboliten (Analyte). Die Methoden müssen validiert sein, das heißt, es muss nachgewiesen werden, dass die verwendete Methode für den vorgesehenen Verwendungszweck zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse erzielt [114, 219]. Als Leistungsmerkmale der Methode sind Angaben zu (1) Genauigkeit, (2) Präzision, (3) Selektivität, (4) Empfindlichkeit, (5) Reproduzierbarkeit und (6) Stabilität erforderlich.

Zum TDM von Psychopharmaka werden üblicherweise chromatographische Techniken wie Gaschromatographie (GC) und Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie (HPLC) in Kombination mit geeigneten Nachweisverfahren bevorzugt [186]. Sie sind ausreichend präzise, genau und robust und für die Analyse der meisten Psychopharmaka geeignet. Nachteilig sind die notwendige Probenvorbereitung vor der chromatographischen Trennung und ein begrenzter Probendurchsatz. Der Durchsatz kann durch automatisierte Probenvorbereitung vor der GC oder HPLC erhöht werden. Einige Labors haben HPLC mit Säulenschaltung eingeführt, was die direkte Injektion von Plasma oder Serum in das HPLC-System erlaubt. Solche Verfahren sind für eine Reihe von Antidepressiva [269, 292–294, 297, 298, 702, 710] und Antipsychotika [368, 369, 571, 572, 711] verfügbar. Eine chromatographische Hochdurchsatz-Methode ist Flüssigkeits-Chromatographie (LC) mit Massenspektrometrie (MS). Mit LC gekoppelt mit einem Tandem-MS (LC-MS/MS) kann praktisch jedes Psychopharmakon einschließlich seiner Metaboliten gemessen werden [577]. Die MS-Methoden sind sehr empfindlich und selektiv und können nach kurzer Probenvorbereitung eingesetzt werden. In einem Lauf können zahlreiche Substanzen identifiziert und quantifiziert werden. Ein hervorragendes Beispiel ist die LC-MS/MS-Methode von Kirchherr und Kühn-Felten [366]. Diese Methode wurde für über 50 psychoaktive Arzneistoffe validiert. Nachteilig für LC-MS/MS-Verfahren sind die hohen Kosten. Darüber hinaus kann die Quantifizierung aufgrund von Ionen-Suppression problematisch sein; hinzu kommt, dass als interne Standards vorzugsweise deuterierte Analoga verwendet werden sollten, die jedoch nur eingeschränkt verfügbar und teuer sind [584].

Bei Verdacht auf Vergiftungen sollte eine Methode mit Analysezeit von 1 bis 2 Stunden verfügbar sein [215]. Dafür eignen sich am besten automatisierte Methoden.

Das Labor sollte nicht nur die Muttersubstanz, sondern auch aktive Metaboliten analysieren, beispielsweise bei Bupropion Hydroxybupropion, bei Clomipramin Norclomipramin, bei Fluoxetin Norfluoxetin, bei Naltrexon Naltrexol, bei Risperidon 9-Hydroxyrisperidon oder bei Venlafaxin O-Desmethylvenlafaxin (Tab. 5). Auch die Bestimmung pharmakologisch nicht aktiver Metaboliten (z. B. Norclozapin, Norsertralin, Normirtazapin, Norcitalopram) ist sinnvoll. Damit kann die Compliance des Patienten beurteilt werden [546] oder es werden Hinweise auf eine individuell auffällige Verstoffwechslung oder auf Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen geliefert (Tab. 2). Die „normalen“ Verhältnisse der Konzentrationen von Metabolit zu Muttersubstanz, die theoretisch bei 68 % der Patienten zu erwarten sind, sind in Tabelle 3 aufgeführt. Wenn das Verhältnis außerhalb des „normalen“ Bereichs liegt, sollte dies als Hinweis auf eine mögliche Arzneimittelinteraktion, eine genetisch bedingt veränderte Stoffwechsellage, eine krankheitsbedingt veränderte Leber- oder Nierenfunktion, Non-Compliance oder eine Medikamenteneinnahme kurz vor der Blutentnahme (kein Talspiegel) gewertet werden.

Die Bestimmung der Enantiomere von chiralen Verbindungen erfordert entweder eine stereoselektive Derivatisierung der Arzneistoffe vor ihrer Quantifizierung, oder die Trennung mittels chiraler Chromatographie über spezielle GC- oder HPLC-Säulen. LC-MS ist meist die bevorzugte Methode. Wenn beispielsweise der Nachweis der Enantiomere von Methadon mit Fluoreszenz- oder Ultraviolettspektroskopie geführt wird, kann das Ergebnis durch den Beigebrauch von Drogen gestört werden. Diese Probleme können durch die Verwendung eines Massendetektors umgangen werden, vorzugsweise eines Tandem-Massenspektrometers.

Innerhalb des therapeutischen Referenzbereichs sollten die Variationskoeffizienten der Präzision nicht mehr als 15 % betragen, und auch die Richtigkeit sollte nicht mehr als 15 % vom Nominalwert abweichen [114, 219].

Um Qualität und Zuverlässigkeit der TDM-Methoden sicherzustellen, sind interne und externe Qualitätskontrollen obligat. Die Proben müssen geeignete interne Standards enthalten und jede Probenserie muss interne Kontrollproben beinhalten. Wenn Standards nicht kommerziell erhältlich sind, sollten sie nicht von den Personen eingewogen und hergestellt werden, die auch für die Durchführung der Tests zuständig sind. Die Weitergabe der TDM-Ergebnisse setzt voraus, dass die Ergebnisse der Qualitätskontrollen innerhalb des erwarteten Bereichs liegen. Wenn Qualitätskontrollen außerhalb des erwarteten Bereichs liegen, muss der Grund für den Ausreißer geklärt und dokumentiert werden.

Das Labor hat sich an einem externen Ringversuch zu beteiligen, obwohl dies nicht in allen Ländern gesetzlich vorgeschrieben ist. Cardiff Bioanalytical Services Ltd. startete 1972 das erste Ringversuchsprogramm für neuropsychiatrische Arzneistoffe [720] und hat 450 Teilnehmer aus 36 Ländern versorgt (www.heathcontrol.com). Im Jahre 2012 wurde der Service von LGC Standards GmbH, Wesel (www.lgcstandards.com) übernommen. Instand e. V. (www.instandev.de/ringversuche/) ist ein deutscher Anbieter von Ringversuchen, der auf Initiative der TDM-Gruppe der AGNP das Qualitätskontrollprogramm für Psychopharmaka erweiterte. Darüber hinaus werden Ringversuche und externe Referenzmaterialien auch von der Deutschen Gesellschaft für Toxikologie und forensische Chemie angeboten (www.pts-gtfch.de/).

Mitteilung der Ergebnisse

Die Konzentrationen der Arzneistoffe sowie ihrer Metaboliten sollten zusammen mit dem jeweiligen Referenzbereich in Massen- oder Mol-Einheiten berichtet werden (Tab. 5). Wir empfehlen, Masse-Einheiten zu verwenden, um die gemessene Konzentration auf die ebenfalls in Masse-Einheiten angegebene Dosierung beziehen zu können. Die Laboratorien unterscheiden sich in der Darstellung ihrer Ergebnisse zum Teil erheblich. Daher sollte der behandelnde Arzt genau auf die in der Ergebnismitteilung angegebenen Einheiten achten (ng/ml, mg/l, mmol/l oder nmol/l). Dies gilt insbesondere, wenn Befunde aus verschiedenen Laboratorien verglichen oder wenn in der Literatur publizierte Daten herangezogen werden. Um molare Einheiten in Masse-Einheiten umzuwandeln und umgekehrt, sind in Tabelle 5 die Umrechnungsfaktoren angegeben.

Wenn Arzneistoffkonzentrationen unterhalb der Bestimmungsgrenze (BG) gemessen werden, sollte die BG angegeben werden; sie ist durch die niedrigste Konzentration der Standardkurve charakterisiert, die mit mindestens 20 % Präzision gemessen werden kann.

Die Ergebnisse sollten für die Entscheidungsfindung innerhalb eines klinisch bedeutsamen Zeitfensters mitgeteilt werden; 24 Stunden sind wünschenswert, eine Bearbeitungszeit von 48 Stunden ist in den meisten Fällen ausreichend. Bei Verdacht auf Vergiftungen muss das Ergebnis allerdings im Einzelfall innerhalb weniger Stunden mitgeteilt werden können [215]. Wenn Arzneistoffkonzentrationen oberhalb der „Warnschwelle des Labors“ gemessen wurden, ist es wichtig, den behandelnden Arzt unmittelbar telefonisch zu informieren, um dem Risiko einer toxischen Reaktion oder Unverträglichkeit rasch entgegenzusteuern. Die Warnschwellen wurden in den vorliegenden Konsens-Leitlinien erstmalig definiert (Tab. 5).

Interpretation der Ergebnisse

Wir empfehlen, jedes Messergebnis zu kommentieren. Um den klinischen Nutzen von TDM auszuschöpfen, ist eine Interpretation durch einen Experten ebenso wichtig wie die angemessene Umsetzung der Informationen in der Klinik. Die dem Ergebnisbericht beigefügten Kommentare und Empfehlungen müssen auf der besten verfügbaren Evidenz beruhen. Um Dosiskorrekturen zu berechnen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu analysieren, ist Expertenwissen notwendig. Für den Kliniker ist es daher vorteilhaft, ein Labor zu wählen, das über die entsprechende Expertise verfügt. Es kann auch ein klinischer Pharmakologe oder ein dafür ausgebildeter Spezialist der Klinik die Aufgabe der Befundinterpretation übernehmen. Der Zugriff auf fachliche Beratung ist auch oft erforderlich, wenn aufgrund des TDM-Ergebnisses eine Genotypisierung empfohlen wird [335].

Die Diagnose und vor allem die Dosis sind wichtig für die Interpretation. Nur so ist es möglich zu prüfen, ob ein Ergebnis plausibel ist oder nicht. Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, ob die Blutprobe leitlinienkonform gesammelt wurde. Dies ist vor allem bei ambulanten Patienten bedeutsam. Wenn das Medikament wenige Stunden vor der Blutentnahme eingenommen wurde, kann die Wirkstoffkonzentration um ein Mehrfaches höher sein als der Talspiegel.

Im Zuge der Interpretation der Ergebnisse sollte nicht nur geprüft werden, ob die Plasmakonzentration des Arzneistoffs innerhalb oder außerhalb des „therapeutischen Referenzbereichs“ (Tab. 5) liegt. Es muss auch beachtet werden, ob der Blutspiegel bezogen auf die Dosis plausibel ist (Tab. 4). Die Plasmakonzentration kann außerhalb des therapeutischen Referenzbereichs liegen, weil eine zu niedrige oder zu hohe Dosis eingenommen wurde [285]. Ebenso sollte auch berücksichtigt werden, ob die tägliche Medikamentendosis als Einzel- oder als Mehrfach-Dosis gegeben wurde. Darüber hinaus ist darauf zu achten, wie gut der „therapeutische Referenzbereich“ evaluiert ist (Tab. 5).

Für eine umfassende Interpretation ist es notwendig, die am Metabolismus beteiligten Enzyme sowie Substrat-, Inhibitor- und Induktor-Eigenschaften aller Medikamente des Patienten zu kennen. In den vorliegenden aktualisierten Leitlinien werden dazu unterstützende Informationen in den Tabellen 1 und 3 gegeben.

Immer wenn eine Wirkstoffkonzentration außerhalb der Referenzbereiche gemessen wird, sollte eine Überprüfung stattfinden. Seitens des Patienten ist auf pharmakokinetisch wichtige Genpolymorphismen, veränderte Funktionen der Ausscheidungsorgane Leber und Niere, alters- und/oder krankheitsbedingte Veränderungen und die Compliance (insbesondere bei ambulanten Patienten) zu achten. Aber auch mögliche Störungen der Analytik durch andere Medikamente, die der Patient möglicherweise eingenommen hat, ohne dass sie auf dem Anforderungsschein erwähnt wurden, sind zu bedenken.

Plasmakonzentrationen müssen im Kontext mit der klinischen Situation interpretiert werden. Am häufigsten sind Dosierungsempfehlungen. Informationen, die für den Arzt hilfreich sein können, sind Hinweise auf mögliche genetische Varianten oder pharmakokinetische Interaktionen bei Polypharmazie. Bei Patienten, die einer besonderen Gruppe angehören, beispielsweise Alterspatienten oder Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz, sollten Hinweise auf pharmakokinetische Besonderheiten gegeben werden. Für die Behandlung von Schmerzen können beispielsweise relativ niedrige Blutspiegel trizyklischer Antidepressiva ausreichend sein. Die Spiegel sollten innerhalb des „dosisabhängigen Referenzbereichs“ (Tab. 4) liegen, können aber außerhalb des „therapeutischen Referenzbereiche“ der Tabelle 5 sein, die für die Indikation Depression erstellt wurde.

Ein Labor kann empfehlen, dass eine weitere Probe abgenommen werden sollte, wenn bei ungewöhnlich niedrigen oder hohen Blutspiegeln eine wiederholte Messung klären kann, ob der Patient das Medikament unregelmäßig einnimmt oder ob eine abnorme Verstoffwechselung vorliegt.

Da die Interpretation eines TDM-Ergebnisses aus komplexen quantitativen Beziehungen erfolgt, ist eine solide Ausbildung in klinischer Psychopharmakologie und Pharmakokinetik für die qualifizierte Befundkommentierung unerlässlich. Regelmäßige Fallkonferenzen mit gemeinsamer Interpretation realer Fälle sind für die Weiterbildung hilfreich. Es wird auch empfohlen, dass angehende Psychiater die Interpretation der Ergebnisse unter Anleitung eines Experten erlernen.

Therapieentscheidung

Der behandelnde Arzt entscheidet, ob eine bestehende Behandlungsstrategie geändert werden soll oder nicht. Der kommentierte Laborbefund ist eine Hilfe für die Dosiseinstellung eines individuellen Patienten. Die Kommentare des Labors erfolgen nach der Datenlage, die dem Labor zugänglich ist [310]. Das Labor hat allerdings begrenzte bis keine Kenntnisse über die klinische Situation. Auf der anderen Seite haben die meisten behandelnden Ärzte begrenzte pharmakokinetische Kenntnisse. Deshalb ist optimales TDM eine interdisziplinäre Aufgabe, die eine enge Kommunikation zwischen Labor und Klinik erfordert.

Wenn die Plasmakonzentration des Arzneistoffs im therapeutischen Referenzbereich liegt, sollte die Dosis oder Medikation nur dann geändert werden, wenn klinische Gründe vorliegen, zum Beispiel eine unerwünschte Arzneimittelwirkung oder fehlendes Ansprechen. Wenn das Labor eine Änderung der Dosis oder Medikation empfiehlt und der Arzt dem nicht folgt, dann muss dies in der Krankenakte dokumentiert werden, damit die Entscheidung beurteilt werden kann, falls der Patient zu Schaden kommt. Für die gutachterliche Bewertung von Psychopharmakaspiegeln im gerichtsabhängigen Schadensfall wurden von der TDM-Gruppe der AGNP Empfehlungen veröffentlicht [741].

Bei Patienten mit ungewöhnlich rascher Elimination kann es sinnvoll sein, eine höhere als die maximal zugelassene Dosis zu verschreiben, da solche Patienten auch bei maximal zugelassener Dosis eine Wirkstoffkonzentration unter dem Referenzbereich haben können. Allerdings sollte die Medikation geändert werden, wenn der Patient für eine ausreichend lange Behandlungszeit, das heißt für mindestens zwei Wochen, ausreichend hohe Wirkstoffkonzentrationen aufgebaut hat und sich die Symptomatik darunter nicht um mindestens 20 % verbesserte.

Wenn unter der empfohlenen Dosierung unerwünschte Arzneimittelwirkungen mit einer klinischen Verbesserung assoziiert sind, kann die Messung der Blutspiegel klären, ob die unerwünschten Wirkungen mit hohen Wirkstoffspiegeln im Blut verbunden sind. Wenn Letzteres zutrifft, ist es sinnvoll, die Dosis zu reduzieren. Und es muss nicht befürchtet werden, dass die klinische Wirksamkeit verloren geht.

Für die Behandlung mit Antidepressiva oder Antipsychotika ist umfassend belegt, dass eine ausbleibende klinische Verbesserung innerhalb von zwei Behandlungswochen einen hohen Vorhersagewert für das spätere Ansprechen und die Remission hat [119, 138, 392, 620, 621, 638]. Besonders das Ausbleiben einer frühen Besserung scheint ein zuverlässiger Prädiktor für späteres Therapieversagen zu sein [358]. Für die Dosisfindung von Antidepressiva und Antipsychotika empfehlen wir daher zusätzlich zur Messung der Konzentrationen des Arzneistoffs die Messung der klinischen Symptome zu Beginn der Behandlung und am Ende der zweiten Behandlungswoche [138].

Abbildung 3 fasst die oben genannten Empfehlungen in einem Flussdiagramm zusammen. Wenn weitere Blutspiegelmessungen empfohlen werden, etwa nach Änderung der Dosis oder nach Verschreibung einer Komedikation, die bekanntermaßen zu einer pharmakokinetischen Interaktion führt, sollte abgewartet werden, bis wieder Steady-State-Bedingungen erreicht sind. Dafür ist die terminale Halbwertszeit des Arzneistoffs zu beachten (Tab. 5).

Consensus-TDM_03.eps

Abb. 3. TDM-geleitete Dosiseinstellung von Antidepressiva oder Antipsychotika [nach 311]. Für die klinische Entscheidungsfindung sind im Wesentlichen klinische Besserung, Dauer der Behandlung und Steady-State-Konzentration des Wirkstoffs zu beachten. Steady State wird nach vier Halbwertszeiten des Arzneistoffs bzw. des aktiven Metaboliten erreicht (siehe Tab. 5).

Pharmakogenetische Tests als Ergänzung zum TDM

Konzentrationen außerhalb des Referenzbereichs können auf einen Genpolymorphismus hinweisen, durch den die Metabolisierung verlangsamt oder beschleunigt ist. Wenn ein solcher Verdacht besteht, sollte das Labor darauf hinweisen, dass ein pharmakogenetischer Test durchgeführt werden sollte [14, 144, 158, 193, 335, 362, 365, 377, 623, 675]. Eine Genotypisierung ist nicht in jedem TDM-Labor verfügbar. Wir empfehlen, ein spezialisiertes Labor zu beauftragen, welches die genetischen Befunde auch interpretieren kann.

Situationen und Fälle, in denen pharmakogenetische Tests sinnvoll mit TDM kombiniert werden können, sind von Jaquenoud Sirot und Mitarbeitern beschrieben [335]. Einige der wichtigsten Indikationen für die Kombination der Genotypisierung mit TDM sind folgende:

  • Der Patient wird mit einem Arzneistoff behandelt, von dem eine große interindividuelle Variabilität des Stoffwechsels bekannt ist.
  • Der Arzneistoff hat eine enge therapeutische Breite. Im Fall eines genetisch beeinträchtigten Stoffwechsels kann das Risiko einer Intoxikation aufgrund einer verlangsamten Verstoffwechselung des Arzneistoff oder das Risiko von Therapieversagen aufgrund eines beschleunigten Stoffwechsels bestehen.
  • Der Patient hat eine abnorme Plasmakonzentration des Wirkstoffs oder seiner Metabolite, für die genetische Faktoren verantwortlich sein können.
  • Der Patient leidet an einer chronischen Krankheit, die eine lebenslange Behandlung erfordert.

Bei einem Patienten, der als PM- oder UM-Genotyp identifiziert wurde, sollte nicht, wie von einigen Autoren vorgeschlagen, automatisch das Medikament gewechselt werden, da die Dosis oftmals durch TDM angepasst werden kann.

Schlussfolgerungen und Perspektiven

TDM ist, wenn es adäquat eingesetzt wird, ein wertvolles Instrument für die Optimierung der Pharmakotherapie. In den vergangenen Jahrzehnten gab es umfassende Erkenntnisfortschritte bezüglich Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Psychopharmaka im menschlichen Körper. Die vorliegenden aktualisierten AGNP-Leitlinien beschreiben auf der Basis des aktuellen Wissens die beste Praxis von TDM in der Psychiatrie, um TDM als wirksames Instrument für die Therapieoptimierung einzusetzen.

Obwohl umfangreiche Daten aus Blutspiegeluntersuchungen von Psychopharmaka vorliegen und obwohl unser Wissen über quantitative Beziehungen zwischen Arzneistoffspiegeln im Blut und Ansprechen auf die Therapie gewachsen ist, gibt es weiteren Forschungsbedarf. Für viele Psychopharmaka fehlen kontrollierte und randomisierte Studien zu Konzentrations-Wirkungs-Beziehungen. Sie sind notwendig, um die Qualität der Daten über therapeutische Referenzbereiche zu verbessern. Wir empfehlen die Durchführung von Blutspiegeluntersuchungen während klinischer Studien der Phase III und IV. Viele Produktinformationen müssen mit TDM-Daten ergänzt werden, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit der verfügbaren Psychopharmaka TDM-geleitet zu verbessern. Analysen der deutschen [671] und französischen [568] Produktinformationen (SPC, summary of product characteristics) ergaben für Psychopharmaka, dass TDM-relevante Informationen häufig fehlen, obwohl klinisch-wissenschaftliche Evidenz vorliegt. Unbedingter Forschungsbedarf besteht für die Darstellung der Kosten-Effektivität von TDM. Voraussetzung ist bei Studien dazu, dass TDM korrekt eingesetzt wird. Polypharmazie ist in der Psychiatrie sehr verbreitet. Die Untersuchung der Wirksamkeit von Arzneistoff-Kombinationen ist bislang ein zu wenig beachtetes Feld von TDM bzw. der klinischen Pharmakologie.

Die Anwendung der neuen TDM-Leitlinien wird bei vielen psychiatrischen Patienten dazu beitragen, die Pharmakotherapie im klinischen Alltag zu verbessern, insbesondere bei Auftreten pharmakokinetischer Probleme. Dabei sollte immer beachtet werden, dass TDM eine interdisziplinäre Aufgabe ist, die häufig eine respektvolle Diskussion von zunächst widersprüchlich erscheinenden Daten zum Wohle des Patienten erfordert. Die Leitlinien liefern Sachinformationen für solche Diskussionen.

Interessenkonflikte

Christoph Hiemke hat ohne persönliche Honorierung Vorträge auf Veranstaltungen gehalten, die von den Firmen AstraZeneca, Bristol-Meyers Squibb, Pfizer, Lilly oder Servier unterstützt wurden, und die Firma Servier beraten. Er ist Geschäftsführer der psiac GmbH, die ein Internet-basiertes Programm für Arzneimittelwechselwirkungen entwickelt hat und über den Springer-Verlag vertrieben wird.

Pierre Baumann wird als Sprecher und Berater von fast allen pharmazeutischen Firmen unterstützt, die Psychopharmaka in der Schweiz zugelassen haben.

Niels Bergemann hat Honorare für Vortrags- oder Beratungstätigkeit von den Firmen AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Lilly, Novartis, Otsuka, Pfizer, Sanofi-Aventis, Servier und Wyeth erhalten. Er führte Studien für die Firmen AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Desitin, Janssen-Cilag, Lilly, Otsuka, Pfizer und Servier durch. Seine Forschung wurden von den Firmen AstraZeneca, GlaxoSmithKline, Lilly und Novo Nordisk unterstützt.

Andreas Conca ist Berater der Firmen Lilly, BMS und Pfizer. Er hat Vortragshonorare von den Firmen Lilly, BMS, AstraZeneca, Lundbeck, Italfarma und Janssen erhalten.

Otto Dietmaier hat Vortrags- oder Beraterhonorare von den Firmen Bristol-Myers Squibb, Janssen, Eli Lilly und Lundbeck erhalten.

Ursula Havemann-Reinecke wurde durch die Firmen AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Cephalon, Essex, Janssen Cilag, Lundbeck, Pfizer, Schering-Plough und Wyeth unterstützt.

Ekkehard Haen wurde als Berater und für Vorträge durch die Firmen Janssen-Cilag, Lilly, Pfizer, GlaxoSmithKline, AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Otsuka, Bayer Vital, Servier und Südmedica GmbH unterstützt.

Karin Egberts wurde für Vorträge und Kongressreisen von den Firmen Wyeth und Medice unterstützt. Sie hat sich an klinischen Studien der Firmen AstraZeneca, Janssen-Cilag, Lilly und Shire beteiligt.

Gerhard Gründer wurde durch die Firmen AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Eli Lilly, Johnson & Johnson und Otsuka für seine Beratertätigkeit unterstützt. Er hat Vortragshonorare von den Firmen AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Eli Lilly, Janssen Cilag, Otsuka, Pfizer, Servier und Wyeth erhalten. Seine Forschung wurde durch die Firmen Alkermes, Bristol-Myers Squibb, Eli Lilly und Johnson & Johnson unterstützt. Er ist Mitgründer der Pharma-Image Molecular Imaging Technologies GmbH.

Eveline Jaquenoud Sirot ist Geschäftsführerin von mediQ, die ein Internet-basiertes Programm für Arzneimittelwechselwirkungen in der Psychiatrie entwickelt und vertreibt.

Gerd Laux wurde durch die Firmen AstraZeneca, Bayer, Eli Lilly, Lundbeck, Merz, Pfizer, Servier und Wyeth unterstützt.

Bruno Pfuhlmann wurde für Vorträge oder Beratungstätigkeiten von den Firmen AstraZeneca, Janssen und Pfizer honoriert.

Manfred Gerlach wurde für Vorträge, Beratertätigkeit und Forschungsprojekte von den Firmen Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Desitin Arzneimittel GmbH, Janssen Cilag GmbH, Lundbeck GmbH und Merz Pharmaceuticals GmbH honoriert.

Thomas Messer wurde für Tätigkeiten als Vortragender und Berater und für Forschungsprojekte durch die Firmen Eli Lilly, Bristol-Myers Squibb, Janssen, Servier, Pfizer, Lundbeck und Bayer Vital GmbH/Bayer HealthCare Deutschland unterstützt.

Matthias J. Müller wurde durch die Firmen Janssen, Servier, Pfizer und AstraZeneca für Vortrags- und Beratertätigkeiten unterstützt.

Sven Ulrich ist Angestellter der Firma Aristo Pharma GmbH, Berlin, Germany.

Gerald Zernig wurde für Vortrags- und Beratertätigkeiten und für Forschungsaktivitäten durch die Firmen AlcaSynn, AstraZeneca, Bio-Rad, Bristol-Myers Squibb, Eli Lilly, Lundbeck, Mundipharma, Novartis, Pfizer und Wyeth unterstützt.

Niels Bergemann, Mirijam Fric, Christine Greiner, Hartmut Kirchherr, Ulrich C. Lutz, Bernhard Rambeck, Bernd Schoppek, Julia C Stingl, Manfred Uhr, Roland Waschgler und alle oben genannten Autoren erklären, dass keine Interessenkonflikte zu dieser Publikation bestehen.

Danksagung

Die Autoren danken Sonja Brünen, Elnaz Ostad Haji, Christiane Knoth und Viktoria Stieffenhofer für die Hilfe bei der aufwendigen Erstellung der Tabelle 2. Sie bedanken sich bei Ralf Köber für die Mitwirkung bei der Evaluierung der therapeutischen und dosisbezogenen Referenzbereiche von Antidementiva. Ein besonderer Dank gilt Michaela Jahnke, Christiane Kobelt und Nina Wenzel für die außerordentliche Hilfe bei der Erstellung der 749 Referenzen umfassenden Literaturliste für diese Arbeit. Danke auch an Gudrun Hefner und Kathrin Laib für die sorgfältige Durchsicht der Übersetzung.

Literatur

Das Literaturverzeichnis finden Sie auch als PDF-Datei zum Download unter "Archiv", "Literatur", Heft 03/2012

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* Diese Arbeit ist eine Übersetzung von „Hiemke C, et al. AGNP Consensus Guidelines for Therapeutic Drug Monitoring in Psychiatry: Update 2011. Pharmacopsychiatry 2011;44:195–235”, © Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2011.

Prof. Dr. Christoph Hiemke für die TDM-Gruppe der AGNP, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz, Untere Zahlbacher Straße 8, 55128 Mainz, E-Mail: hiemke@uni-mainz.de



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